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Entwicklungschef Weber: "Renaissance der Fensterkurbel im Fond denkbar"
Mercedes: Mehr Engagement für störfreie Elektronik
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| Fensterkurbel im Fond? | |
Erreicht werden sollen Verbesserungen u.a. durch höhere Qualitätsvorgaben an Zulieferer, neue Test- und Prüfmethoden, keine Software-Veränderungen kurz vor dem Marktstart neuer Modelle und auch Selbstbeschränkung. "Wir überfordern den Kunden, wenn wir alles, was technisch realisierbar ist, gleichzeitig ins Auto bringen. Das ist nicht marktgerecht", urteilte Weber, der sich durchaus eine Renaissance der Fensterkurbeln im Fond vorstellen kann. Man müsse sich die Frage stellen, ob man vom Auto aus ein Hotel buchen oder im Internet surfen können müsse. Zu viele Features machten die Systeme komplexer, störanfälliger und nicht billiger. Nicht die Zahl der Innovationen sei entscheidend, sondern ihr Nutzwert für den Autofahrer.
In der Vergangenheit sei bei allen, die mit der Elektronik experimentiert haben, auf Grund der Möglichkeiten der "Spieltrieb" durchgegangen. Jetzt aber müsse man hinterfragen, ob wirklich alle Funktionen elektronisch oder elektrisch gesteuert werden müssten. Dies gelte jedoch nicht für Motorsteuerungs-, Komfort- oder Sicherheitskomponenten, schränkte Weber ein. Hier werde sich der Elektronik-Anteil eher noch erhöhen.
In der Vergangenheit hatte bereits Mercedes-Chef Hubbert ähnliche Aussagen getroffen.












