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"Automobilwoche": Mitsubishi mit scharfer Kritik an DaimlerChrysler
Hyundai will Verträge mit DaimlerChrysler kündigen
Die Entwicklung kommt DaimlerChrysler möglicherweise aber nicht so ganz ungelegen. Man war bereits seit einiger Zeit wegen Verzögerungen beim Lkw-Joint Venture verärgert. Nach dem Kauf der Mitsubishi-Lkw-Sparte Fuso ist außerdem Hyundai nicht mehr so wichtig für die Lkw-Pläne der Stuttgarter. DaimlerChrysler ist auch mit 10,5 Prozent an Hyundai beteiligt.
Am Donnerstag Abend hatte DaimlerChrysler nach einer außerordentlichen Sitzung mitgeteilt, sich nicht am Sanierungsplan und der Kapitalerhöhung für Mitsubishi (MMC) zu beteiligen (Autokiste berichtete). Mitsubishi hat unterdessen laut "Automobilwoche" scharfe Kritik an der Vorgehensweise geäußert. "Die haben uns ins Messer laufen lassen", zitiert das Blatt einen namentlich nicht genannten MMC-Direktor. "Alles war auf eine Plattform-Kooperation ausgerichtet, nun hängen wir in der Luft," soll es heißen. Bei MMC sieht man dem Bericht zufolge nun offenbar auch die Vertrauensbasis für an sich weiterhin bestehende Kooperationsvorhaben zerstört.











