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1979 bringt Bosch die Motronic ins Serienmodell
25 Jahre digitales Motormanagement für Ottomotoren
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| 25 Jahre digitale Motorsteuerung: | Bosch |
| Die "Motronic" kommt 1979 im BMW 732i | |
"Mit der Motronic hielt die Software Einzug ins Fahrzeug", so Dr. Rolf Leonhard, Entwicklungsvorstand für Benzinsysteme bei Bosch. Über einen frei programmierbaren Mikroprozessor konnten die Einspritz- und Zündparameter erstmals für jeden einzelnen Verbrennungsvorgang und damit über 6.000 mal pro Minute neu berechnet und optimal an Fahrerwunsch und Betriebsbedingungen angepasst werden. Die Folge: Fahrzeuge werden sauberer, sparsamer, laufruhiger und ihre Leistung besser dosierbar. "Seit Einführung der Motronic wurden der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch neu zugelassener Fahrzeuge um 35 Prozent und die Schadstoffemissionen um 90 Prozent gesenkt", schwärmt Leonhard - wenngleich diese Verbesserungen natürlich nicht alleine auf das Konto der digitalen Motorelektrik gehen.
Mit steigender Speicherkapazität und Rechnergeschwindigkeit konnten die Berechnungen der Motronic im letzten Vierteljahrhundert immer weiter verfeinert werden. Hatten die ersten Systeme noch einen vier Kilobyte großen Speicher, wuchs dieser in aktuellen Generationen auf bis zu 2.000 Kilobyte (ca. 2 MB). Damit können die Techniker heutzutage problemlos Zusatzfunktionen wie die Klopfregelung, die Ladedruckregelung von Turboladern, die Drosselklappensteuerung oder die Geschwindigkeitsregelung in das Motormanagement integrieren.












