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"Silhouette" mit Rohrrahmen-Chassis und V6-Mittelmotor
Peugeot zeigt 407-Tourenwagen-Studie
Die Stufenheckkarosserie präsentiert sich als glatte Karbonhaut in Hellgrau Metallic. Auf beiden Seiten prangt auf den Wölbungen der hinteren Kotflügel ein stilisierter Löwenkopf in einem kräftigeren Grauton. Auffallend sind die Luftauslässe in den vorderen Kotflügeln und der Frontschürze, dort, wo sonst die Nebelscheinwerfer sitzen. Angesaugt wird die Luft sowohl unten in den Heckkotflügeln als auch an der höchsten Stelle (1,37 Meter) des Dachs. Zwei doppelte Auspuffendrohre und ein Karbonspoiler unterstreichen darüber hinaus den energischen Charakter des Silhouette.
Das Interieur zieht mit sportlichen Details an Armaturenbrett, Mittelkonsole und Türverkleidungen die Blicke auf sich, dazu gibt es schwarzes oder rotes Leder, Karbonapplikationen und zwei Schalensitze. In das Lenkrad integriert ist ein Bildschirm, auf dem die vom Navigationssystem errechnete Ideallinie der jeweiligen Rennstrecke als Kartendarstellung angezeigt wird. Der Pilot kann diese in der Anzeige mit der ebenfalls dargestellten tatsächlich gefahrenen Linie vergleichen. Auf der Rennstrecke fühlt sich der 407 denn auch am wohlsten, und krallt sich gegenüber der Konfiguration für normale Straßen vier Zentimeter niedriger an den Asphalt.
19 Zoll-Räder mit Mischbereifung (235/35 vorne, 265/30 hinten) sollen dabei in Kombination mit dem während der Fahrt verstellbaren Stabilisator an der Vorderachse für die nötige Traktion sorgen.
Ob der 407 Silhouette tatsächlich eines Tages auf der Rennstrecke seine Runden drehen wird, ist ungewiss. Vorerst jedenfalls bleibt er eine Studie, die ganz brav auf dem Peugeot-Stand in Genf steht.












