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Donnerstag, 9. April 2026
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Ferienende in neun Bundesländern

ADAC-Stauprognose für das Nach-Oster-Wochenende 2026

Obwohl am Wochenende nach Ostern vielerorts die Schulferien enden, erwartet der ADAC für die Verkehrslage eine deutlich geringere Belastung als zu Beginn der Ferien.

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In insgesamt neun Bundesländern – Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein – enden am Wochenende die Osterferien. Im Saarland und in Thüringen dauern die Ferien noch eine weitere Woche an.

Im Vergleich zum Beginn der Osterferien Ende März erwartet der ADAC für das kommende Wochenende ein deutlich geringeres Verkehrsaufkommen erwartet. "Viele Reisende treten ihre Rückreise nicht erst am letzten Ferienwochenende an, sondern verteilen diese auf die Tage zuvor", so ein Sprecher. Auch der Berufsverkehr unter der Woche werde etwas entspannter ausfallen als üblich.

Lange Staus auf deutschen Autobahnen werden daher voraussichtlich ausbleiben. Auf einzelnen Rückreiserouten sind jedoch weiterhin zeitweise Verzögerungen möglich.

Dies betrifft vor allem folgende Abschnitte:
  • Großräume Berlin, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart und München
  • A1 Köln – Dortmund – Münster – Osnabrück – Bremen – Hamburg
  • A1/A3/A4 Kölner Ring
  • A3 Oberhausen – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
  • A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe und Görlitz – Dresden – Chemnitz
  • A5 Heidelberg – Karlsruhe – Basel
  • A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A7 Frankfurt – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte und Hannover – Flensburg
  • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A9 Berlin – Nürnberg – München
  • A10 Berliner Ring
  • A44 Dortmund – Kassel
  • A81 Heilbronn – Stuttgart – Singen
  • A93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A96 Lindau – München
  • A99 Autobahnring München
Auf den wichtigsten Reiserouten der Alpenländer bleibt das Verkehrsaufkommen hoch, da in vielen europäischen Regionen noch Osterferien sind. In Österreich kommt es vor allem auf den großen Nord-Süd-Achsen, wie der West-, Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn, sowie auf der Fernpass-Route und rund um den Arlberg zu Verzögerungen. Auch wichtige Bundesstraßen im Alpenraum sind zeitweise stark belastet.

In der Schweiz sind insbesondere die Gotthard- und die San-Bernardino-Route staugefährdet. Zusätzlich kann es auf den Verbindungen zwischen Bern, Zürich, Basel und Chur zu Engpässen kommen. In Italien zählt die Brennerroute zu den Hauptbelastungspunkten. Auch die Strecken zwischen Mailand und Bologna, zwischen Bologna und Florenz sowie zwischen Verona und Venedig sind zeitweise stark frequentiert.

In den Niederlanden kommt es durch den Ausflugsverkehr rund um den Keukenhof zu Verzögerungen im Raum Amsterdam, Den Haag und Rotterdam. Auf den Hauptverbindungen aus Polen und Tschechien ist ebenfalls mit verstärktem Rückreiseverkehr zu rechnen. Insbesondere an den Grenzübergängen kann es zu Wartezeiten kommen. Auch bei der Einreise nach Deutschland können sich aufgrund von Grenzkontrollen Verzögerungen ergeben.
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