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Tag der Offenen Tür zum 60. Geburtstag
Ausflugstipp: Opel öffnet die Tore in Kaiserslautern

Opel
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Die Gäste sollen "den Tag über" – gemeint ist 10 bis 16 Uhr – Einblick in den Produktionsalltag und die Aufgaben erhalten. So können sie auf einem Rundgang die Abläufe im Presswerk und der Komponentenfertigung erleben. Außerdem können Besucher diverse Modelle anschauen und auch selbst Probe fahren.
Zum Angebot gehört auch eine Oldtimer-Ausstellung. Zu sehen sein werden u.a. der Grand Prix-Rennwagen von 1913 als ältestes Exemplar genauso wie ein Opel Rekord B, den sich der ehemalige Fußballbundestrainer Sepp Herberger 1966, im Eröffnungsjahr des Werks, zulegte. Mit von der Partie sind auch ein spezieller Calibra, der Prototyp Astra OPC X-Treme V8 und Sammlerstücke aus privater Hand.
Darüber hinaus ist den ganzen Jubiläumstag über für ein Kinder- und Familienprogramm gesorgt – von Hüpfburg über Bobbycar- und Hindernis-Parcours, Minicart-Bahn und der Möglichkeit, Autos zu bemalen, bis hin zum Torwandschießen. Ergänzt wird das Angebot durch die Möglichkeit, die Werkslok sowie den Fuhrpark der Werkfeuerwehr zu besichtigen.
Der Autobauer hat außerdem eine Autogrammstunde mit einer im Vorfeld geheim gehaltenen "Legende" des FCK-Fußballklubs angekündigt, ferner ein vielfältiges kulinarisches Angebot, den Verkauf von Merch, Live-Musik und eine Anlaufstelle für mögliche neue Auszubildende.
Am 3. Juni 1966 war es so weit: Das Opel-Werk Kaiserslautern wurde feierlich eröffnet. In den Jahren und Jahrzehnten darauf hat es sich erst zum wichtigen Motoren- und dann zum zentralen Komponentenwerk entwickelt. Heute stellt es mehr als 400 verschiedene Teile her, insgesamt verlassen täglich über 350.000 Teile das Werk in Richtung von mehr als 20 Stellantis-Standorten weltweit. Aktuell stecken in über 30 Modellen von sieben Stellantis-Marken Bauteile aus Kaiserslautern. Werksleiterin ist Bilyana Stern.
Weitere Informationen zum Standort hält der Autobauer nicht bereit. Das einst zusammen mit Mercedes-Benz und TotalEnergies angekündigte, milliardenschwere Investment für eine neue Batteriezellenproduktion ab 2025 auf dem Gelände wurde abgesagt. Dass das Werk in Zeiten, in denen Opel auf Konzernebene zur regionalen Marke herabgestuft wurde, auch noch ein 75jähriges Jubiläum wird feiern können, bleibt zu hoffen.
