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Neue Anlage auf 4,2 Quadratkilometer großer Halbinsel
Bosch eröffnet neues Testzentrum in Nordschweden
Der Auto-Zulieferer hat sich damit die Möglichkeit geschaffen, die immer intensivere Entwicklung und Winterabstimmung moderner Fahrdynamiksysteme wie ABS, ASR und ESP künftig an einem Ort durchzuführen. Bislang waren Land- und Seestrecken räumlich getrennt und nur über öffentliche Straßen erreichbar. Die neuen Fahrstrecken mit zugehörigen Laboren und Büroräumen wurden zusammengeführt und auf Vaitoudden gebaut, einer 4,2 Quadratkilometer großen Halbinsel 10 Kilometer nordwestlich von Arjeplog. Die Investitionssumme betrug nach Bosch-Angaben rund 20 Millionen Euro. Bis zu 400 Ingenieure und Techniker des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis-Systeme sind während der Testsaison auf dem Areal tätig.
Die Teststrecken bieten spiegelglatte Fahrbahnen und Kreisflächen auf dem zugefrorenen See sowie einseitig vereiste Straßen auf Asphalt, aber auch verschneite Hänge mit unterschiedlichen Steigungsgraden. Die neue Anlage errichtete Bosch wiederum auf der Gemarkung der Gemeinde Arjeplog, auf der sich auch bisher die Winter-Teststrecken des Unternehmens befanden. Die Baumaßnahmen wurden zusammen mit dem lokalen Unternehmen Arjeplog Test Management (ATM) durchgeführt.
Bereits Anfang der 70er Jahre hat Bosch bei der ABS-Entwicklung Wintererprobungen in Schweden durchgeführt. Besonderer Vorteil des Standorts sind die weitgehend gleichbleibend tiefen Temperaturen, die reproduzierbare Test-Bedingungen schaffen.












