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Niedrigster Stand seit Einführung der Statistik
Verkehrsopfer: Wieder rückläufige Tendenz im September
Bei insgesamt 191.500 polizeilich erfassten Unfällen (minus zwei Prozent gegenüber September 2002) wurden außerdem in 33.300 Unfällen (-5%) 43.200 Personen verletzt, was einem Rückgang um fünf Prozent entspricht. Bei den übrigen 158.200 Unfällen (-1%) entstand lediglich Sachschaden.
Bezogen auf das Rumpfjahr Januar bis September 2003 wurden in Deutschland 4.982 Verkehrsteilnehmer getötet (- 5% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum) und 350.200 (- 3%) verletzt. Die Polizei registrierte in diesem Zeitraum 1,65 Millionen (- 2%) Straßenverkehrsunfälle, davon 269.100 (- 3%) Unfälle mit Personenschaden. Eine Prognose für das Gesamtjahr gibt die Behörde noch nicht ab, allerdings darf inzwischen mit einiger Berechtigung auf ein "gutes" Ende, im statistisch-tendenziellen Sinne, gehofft werden.
Praktisch in allen Bundesländern ist die Zahl der Verunglückten gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Bezogen auf die Verkehrstoten verzeichnen weiterhin u.a. Hamburg, Bremen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und das Saarland mehr Opfer als im Vorjahreszeitraum, insbesondere Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen sind dagegen deutlich im Minus.
Die Statistik erfasst all jene Opfer, die bei Unfällen auf Deutschlands Straßen verunglückt sind, unabhängig von ihrer Nationalität. Deutsche Staatsbürger, die im Ausland ums Leben kamen (etwa bei den schweren Busunglücken in diesem Jahr) werden nicht erfasst. Verletzte, die innerhalb von dreißig Tagen nach dem Unfall sterben, werden als Verkehrstote registriert.











