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Manager mit Motorsport-Affinität / Neumann geht in den Ruhestand
Thomas Bscher wird neuer Bugatti-Chef
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| © Volkswagen AG | |
| Dr. Thomas Bscher | |
Bscher war zwischen 1986 und 1995 als persönlich haftender Gesellschafter für die traditionsreiche Privatbank Sal. Oppenheim jr. & Cie. in Köln für Corporate Finance und Financial Markets tätig. Neben einer erfolgreichen Karriere im Rennsport engagiert sich der 51-jährige seitdem in einer Reihe von eigenen Unternehmen. "Management-Erfahrung kombiniert mit großer Affinität zum Motorsport sind eine glückliche Verbindung zum Nutzen der Marke Bugatti", sagte VW-Chef Dr. Bernd Pischetsrieder zum anstehenden Wechsel.
Der bisherige Präsident der Bugatti Automobiles S.A.S., Karl-Heinz Neumann, startete 1965 als Volontär bei Volkswagen und wurde nach diversen Stationen 1994 Leiter der Aggregateentwicklung. Seit Dezember 2000 zeichnete er für die Entwicklung des Supersportwagens Bugatti 16·4 Veyron verantwortlich, war dabei aber offenbar nicht so erfolgreich wie erwartet: Das durch einen Sechszehnzylinder-Motor mit nicht weniger als 1.001 PS befeuerte und 406 km/h schnelle Fahrzeug ist dem Vernehmen nach mit diversen aerodynamischen Problemen im Hochgeschwindigkeitsbereich behaftet, so dass sich die Markteinführung weiter verzögert. Beobachter rechneten daher schon seit einiger Zeit mit einer Ablösung Neumanns, der sich nun zum Jahresende nach über 38 Jahren für VW in den Ruhestand verabschiedet.












