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Steigende Umsätze im Kfz-Handel / Außenhandelsbilanz positiv
Statistisches Bundesamt erwartet IAA-Nachfrageschub
Für das erste Halbjahr 2003 verzeichnete der Handel mit Kfz den Angaben zufolge steigende Umsätze (nominal: + 1,9%; real: + 1,5%). Dabei entwickelte sich der Großhandel mit Kraftfahrzeugen, d.h. der Handel mit gewerblich oder als Dienstfahrzeuge genutzten Kfz, günstiger (nominal + 4,9% und real + 4,4%) als der Einzelhandel mit Kfz für die private Nutzung (+1,2% / + 0,8%). Diese Entwicklung ist beachtlich, da der Umsatz im Einzelhandel (ohne Kfz und Tankstellen) im gleichen Zeitraum nominal stagnierte und real um 0,2% wuchs.
Insgesamt wurden nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes im ersten Halbjahr 2003 knapp zwei Millionen fabrikneue Kraftfahrzeuge zugelassen, das waren 1,1% weniger als im entsprechenden Vorjahreshalbjahr. Im selben Zeitraum sank die Zahl der Besitzumschreibungen von Kraftfahrzeugen um 1,9% auf 3,9 Mill. Fahrzeuge.
Auch der Außenhandel mit Kraftfahrzeugen hat sich im ersten Halbjahr 2003 positiv entwickelt: Von Deutschland wurden 2,4 Millionen Kraftfahrzeuge im Wert von 46,8 Mrd. Euro (+ 4,8% gegenüber dem ersten Halbjahr 2002) exportiert und 1,3 Millionen Kraftfahrzeuge für 17,0 Mrd. Euro importiert (+ 4,8%).











