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Verdoppelung der Jahreskapazitäten / Grundsteinlegung für neues Werk
VW investiert sechs Milliarden Euro in China bis 2007
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| Grundsteinlegung für | © Volkswagen AG |
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neues Werk in Changchun: VW-Chef Dr. Bernd Pischetsrieder (links) und Aufsichtsratschef Dr. Ferdinand Piëch (zweiter von rechts) | |
Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der First Automotive Works (FAW), dem chinesischen Joint-Venture-Partner der FAW-Volkswagen, legte VW-Chef Dr. Bernd Pischetsrieder gemeinsam mit dem Präsidenten der FAW, Zhu Yanfeng, am Dienstag den Grundstein für das neue Werk der FAW-Volkswagen in Changchun. Die Feierlichkeiten fanden im Beisein von Ex-VW-Chef Dr. Ferdinand Piëch, dem heutigen VW-Aufsichtsratsvorsitzenden, sowie weiterer Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft statt.
Pischetsrieder betonte in seiner Ansprache, dass China zur Zeit der einzige boomende Wachstumsmarkt weltweit sei und in absehbarer Zeit Deutschland als drittgrößten Absatzmarkt der Welt überholen werde. Der große Erfolg der FAW-Volkswagen habe dazu geführt, dass die heutigen Fertigungskapazitäten vollständig ausgelastet seien. Um dem weiter wachsenden Marktbedarf auch zukünftig begegnen zu können, sei der Aufbau weiterer Kapazitäten unumgänglich. Das neue Werk mit einer Jahreskapazität von etwa 330.000 Automobilen soll bereits Ende 2004 / Anfang 2005 seiner Bestimmung übergeben werden. Die Investitionen für dieses Projekt belaufen sich für die FAW-Volkswagen auf rund 1 Milliarde Euro.
Piëch und Pischetsrieder wohnten auch der Zeremonie zur Einführung des Golf in den chinesischen Markt bei. Das Fahrzeug, das in Changchun gefertigt wird, soll zu einem weiteren Meilenstein für den Erfolg von VW in China werden. Für 2004 ist ein Verkaufsvolumen von rund 50.000 Golf im chinesischen Markt vorgesehen.
Die Wachstumsstrategie des VW-Konzerns beinhaltet neben der Verdoppelung der jährlichen Kapazitäten für die Fahrzeugproduktion auch eine Aufstockung der derzeitigen Motoren- und Getriebe-Stückzahlen sowie den weiteren Ausbau der Produktpalette. Danach sollen zukünftig jährlich in beiden Joint-Ventures mindestens jeweils ein neues Modell aus chinesischer Produktion im Markt eingeführt werden.
Nach heutiger Einschätzung will der Konzern in den nächsten fünf Jahren rund sechs Milliarden Euro in China investieren, um seine Marktführerschaft dauerhaft zu festigen.












