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Erich Sixt zu "Capital": "Ich will zuschauen, wie die Mitbewerber pleite gehen"
Billig-Anbieter bei Autovermietern weiter auf dem Vormarsch
Dabei wird die Konkurrenz nicht tatenlos zusehen. Wie "Capital" weiter schreibt, will die VW-Tochter Europcar mit ihrer wieder belebten Marke Interrent nach der Testphase in Berlin weitere Städte erobern. "Im Juli starten wir auch in Hamburg, München, Köln und Frankfurt", sagte der deutsche Europcar-Chef Philippe Guyot dem Magazin. Beim Umsatz will er 2004 mit zwölf Millionen Euro auf Anhieb den ewigen Rivalen Sixt übertreffen. Auch Niederlassungen an Flughäfen könnten bald dazu beitragen.
Dass die zur Zeit massiv angebotenen Niedrigpreise internationale Wettbewerber abschrecken können, zeigt das Beispiel der britischen Easygroup. So hat Easygroup-Chef Stelios Haji-Ioannou den bereits für dieses Jahr geplanten Start von Easycar in Deutschland verschoben - "frühestens im Jahr 2004" stehe Deutschland auf der Agenda. Aus Holland zieht sich der britische Billig-Vermieter nach nur zwei Jahren wieder zurück, "weil wir die Kosten nicht in den Griff bekommen haben und die Kooperation mit Easyjet weit hinter den Erwartungen zurückblieb", so ein Easycar-Sprecher zu "Capital".
Auch Avis ist sich der Risiken eines Preissturzes bewusst. Die Tochter-Marke Budget soll preismäßig zwischen den klassischen Vermietern und den BilligAnbietern neu positioniert werden. Der Start ist für den Jahreswechsel geplant. "Budget wird kein Billig-Anbieter sein", sagte Dieter Woitscheck, COO von Avis Europe.











