archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
Rekordzahlen bei der Pannenhilfe: Alle neun Sekunden ein Einsatz
ADAC: Über 3,5 Millionen Hilferufe im vergangenen Jahr
![]() | |
| ADAC-Pannenhilfe: | © ADAC |
| 33,5 Prozent Zuwachs seit 1993 | |
Dabei legten die 1.706 Mitarbeiter der clubeigenen Straßenwacht über 55 Millionen Kilometer auf Deutschlands Autobahnen und Straßen zurück. Die häufigsten dabei zu behebenden Ursachen waren Probleme der allgemeinen Fahrzeugtechnik (25,8 Prozent) sowie Motor- (9,8) und Zündungsschäden (8,3). Allein 665.870 Starthilfen wurden geleistet.
Vor große Herausforderungen stellen die Pannenhelfer moderne Autos mit ihren häufigen elektronischen Fehlerursachen. Während vor diesem Hintergrund bisweilen schon vom drohenden Ende der ADAC-Pannenhilfe zu lesen war - ein Steuergerät ist nicht so leicht zu tauschen wie ein gerissener Keilriemen und kann nicht für alle Fahrzeugtypen und deren diverse Modelle und Baujahre mitgeführt werden - beschreitet der ADAC nun neue Wege: Mittels eines tragbaren PCs an Bord des Straßenwachtfahrzeugs können Pannenursachen durch den direkten Zugriff auf Steuergeräte und Fehlerspeicher des beschädigten Kfz schneller bestimmt und Wartezeiten für Folgeaufträge verkürzt werden. Details hierzu sind bisher nicht bekannt.
Seit April 2002 tauscht der ADAC auf Wunsch defekte Batterien an Ort und Stelle aus (Autokiste berichtete), wobei Mitglieder die Stromspender aus dem Hause Varta zum Vorzugspreis erhalten - ein praktischer Service, der bei den Betroffenen auf viel Zustimmung gestoßen ist: Rund 40.000 Batterien wurde direkt gegen neue getauscht.
Die ADAC-Pannenhilfe ist Tag und Nacht unter der Rufnummer 0180-2222222 (aus dem Festnetz, sieben Mal die Zwei) und aus den deutschen Mobilfunknetzen unter der Kurzwahl 222222 (sechs Mal die Zwei) zu erreichen.












