archivmeldung Lesezeit ~ 5 Minuten
Easy-Pack-System für komfortable Beladung / Erstmals Kurvenlicht lieferbar
Vorstellung: Das T-Modell der E-Klasse kommt
|
|
![]() | |
|
E-Klasse T-Modell | © DaimlerChrysler AG | |
| Bild anklicken für Großansicht und Fotoserie | ||
Das T-Modell misst in der Länge 4850 Millimeter und ist aufgrund des größeren Überhangs im Heck 32 Millimeter länger als die Limousine der Baureihe W211. Der Radstand blieb mit 2854 Millimetern gleich. Im Vergleich zum Vorgängermodell ist das neue T-Modell elf Millimeter länger und 23 Millimeter breiter. Der Radstand vergrößerte sich um 21 Millimeter. Insgesamt entstand so ein Kombi, der gerade im Vergleich zum Vorgängermodell, das von manchem als "schwangere Auster" bezeichnet wurde, ein Stück eleganter geraten ist, wozu nicht zuletzt der größere Radstand beiträgt. Allerdings: Dass Mercedes sich nach dem C-Kombi nun auch bei der E-Klasse von einer geraden Fensterkante verabschiedet, hebt die positiven Designansätze nahezu wieder auf. Insbesondere auch die obere Fensterkante, die nicht mehr parallel zum Dach verläuft, sorgt für optische Irritationen. Die Dachreling ist aus schwarzem Kunststoff gefertigt - hier hätte man bei Audi die schöne Chromlösung abschauen sollen.
Das Fahrwerk des neuen T-Modells basiert weitgehend auf den bei der Limousine zum Einsatz kommenden Techniken. Die Raumlenker-Hinterachse besteht komplett aus Aluminium und ist serienmäßig - wie immer bei T-Modellen der E-Klasse - mit einer Niveauregulierung ausgestattet, die im Gegensatz zum bisherigen hydropneumatischen System nun aber auf voll tragenden Luftfedern basiert. Sie ermöglichen eine beladungsunabhängige Niveauregulierung - die Federwege an der Hinterachse bleiben in jeder Beladungssituation gleich, sodass stets ein Maximum an Fahrkomfort erzielt wird. Das Luftfedersystem AIRMATIC DC, das die Stoßdämpferkraft und die Federrate stets der jeweiligen Fahrsituation anpasst, ist gegen Aufpreis lieferbar.
![]() |
||
| Ein schöner Rücken | © DaimlerChrysler AG | |
| kann auch entzücken? Mercedes E-Klasse T-Modell | ||
Eine separat öffnende Heckscheibe, wie sie etwa der BMW 5er touring oder der VW Touareg besitzen, gibt es bei Mercedes nicht. Dafür lässt sich die Heckklappe nun auf Knopfdruck elektrohydraulisch öffnen und schließen (Sonderausstattung).
Die Ausstattung orientiert sich ebenso wie das Interieur im Wesentlichen an den Limousinen. Auch das T-Modell ist in den Design- und Ausstattungslinien "Classic", "Elegance" und "Avantgarde" lieferbar, und teilt dies anderen Verkehrsteilnehmern ebenso überflüssig durch Schildchen an den vorderen Kotflügeln mit. Bereits im Basismodell sind CD-Radio, Klimaautomatik, sechs Airbags, Leichtmetallräder und das elektrohydraulische SBC-Bremssystem mit den neuen Zusatzfunktionen Stau- und Anfahrassistent serienmäßig. Optisch eigenständige Stoßfänger und Seitenschweller, ein tieferes Fahrwerk sowie weiß hinterlegte Instrumente sollen beim Topmodell "Avantgarde" für stilistische Sportlichkeit sorgen, außerdem gehören hier wie üblich Bi-Xenon-Scheinwerfer und Bremsleuchten in LED-Technik zum Lieferumfang.
| Fotoserie: Das T-Modell aus der Nähe |
Bisher nicht lieferbar war in der E-Klasse das COMAND-System für Radio, Telefon und Navigation. Die Stuttgarter hatten, offenbar nachdem die Entwicklung beim bisherigen COMAND-Produzenten Blaupunkt nicht im Zeitplan war, den Auftrag kurzfristig an Becker vergeben. Nun ist das System fertiggestellt und im T-Modell (und damit ab März wohl auch in der Limousine) lieferbar. Es basiert jetzt auf DVD-Technik. Außerdem neu bei Mercedes: Das aktive Bi-Xenon-Kurvenlicht, das den Lenkbewegungen des Autofahrers folgt und damit die Sichtweite in Kurven deutlich verbessert, feiert im neuen T-Modell Premiere, bleibt aber in allen Ausstattungslinien zunächst ein aufpreispflichtiges Extra.
Keine weiteren Neuigkeiten gibt es auf der Antriebsseite: Hier stehen bei den Benzinern neben dem 1,8-Liter-Vierzylinder im E200T Kompressor mit 163 PS die bekannten Sechszylinder E240 und E320 zur Verfügung. Diesel-Freunde haben die Wahl zwischen den drei CDI-Modellen der zweiten Generation, die gegenüber den Triebwerken des Vorgängermodells bis zu acht Prozent mehr Drehmoment und ein Leistungsplus von knapp fünf Prozent bieten. Gleichzeitig verringert sich der Kraftstoffverbrauch um bis zu 0,6 Liter je 100 Kilometer. Wie gehabt, steht hier der vierzylindrige E200 CDI, der Fünfzylinder E 270 CDI und das Toptriebwerk im E320 CDI zur Verfügung, das nun 204 PS und 500 Nm leistet. Mehr zu den überarbeiteten Mercedes-Motoren finden Sie in unserer Meldung vom 12.12.2002.
Preise für den neuen Lastesel aus Stuttgart sind noch nicht bekannt, mit einem Aufschlag von rund 4.000 Euro gegenüber den Limousinen wird gleichwohl zu rechnen sein. Damit ist das neue T-Modell dann - wie viele andere Kombis - als Lastesel viel zu wertvoll. Dem Erfolg der neuen Variante dürfte das keinen Abbruch tun: Der Vorgänger gehörte mit 266.000 Exemplaren weltweit zu den meistverkauften Kombis seiner Klasse.













