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Öko-Trend-Institut würdigt Umwelt-Aktivitäten der Hersteller
Auto-Umwelt-Ranking: Viele neue Modelle in den oberen Rängen
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| Weiter Spitzenreiter | © Volkswagen AG | |
| im Umweltranking: VW Lupo TDI 3L | ||
Konstant ist jedoch die Spitze: Die 3-Liter-Modelle von Volkswagen und Audi können die Gesamtwertung auch in diesem Jahr verteidigen, wobei der VW Lupo knapp vor dem Audi A 2 gewinnt. Die beiden Modelle wurden konsequent in Richtung Umweltverträglichkeit entwickelt, was ihnen weiterhin einen Vorsprung in der Umweltwertung sichert. Dies sei eine große Leistung angesichts der Tatsache, dass Dieselmodelle in diesem Jahr einen schweren Stand im Ranking haben, hieß es.
So sind Fahrzeuge mit Dieselmotoren in diesem Jahr nur noch selten in den Top-5-Listen der einzelnen Fahrzeugklassen zu finden. Die Euro 4-Abgasnorm erfüllen erst sehr wenige Dieselmodelle (etwa der 100 PS-TDI von VW und der im kommenden Jahr im VW Touran erstmals eingesetzte neue 2 Liter-TDI mit 136 PS, Autokiste berichtete). Einen Rußpartikelfilter gibt es wie schon im Vorjahr nur bei Peugeot und Citroen sowie in den mit gleichen Triebwerken bestückten Euro-Vans von Fiat und Lancia. Der große Rest der Euro 3-Diesel fällt in der Umweltwertung gegenüber modernen benzinbetrieben Modellen zurück. Dies kann sich jedoch bald wieder ändern, da für die Zukunft bereits Euro 4-Dieselmodelle mit Rußpartikelfilter angekündigt wurden - dann wird der Wettbewerb um die Führungsplätze des Umweltrankings wieder spannend.
Im Bereich der Fahrzeuge mit Ottomotor setzen sich zunehmend Modelle mit Direkteinspritzung an die Spitze. Vorteile im Verbrauch - zumindest bei Teillastbetrieb - werden hier von einer deutlich verbesserten Abgasreinigungstechnik begleitet. Mehr denn je kommt es hier auf einen verbrauchsmindernden Fahrstil an. Verbrauchsanzeigen in den Fahrzeugen und das Angebot von Öko-Fahrtrainings unterstützen dies - und werden deshalb als zwei von 20 Kriterien im Auto-Umwelt-Ranking mit Punkten belohnt.
Eine vernünftige Fahrweise vorausgesetzt, können sich in diesem Segment insbesondere die FSI-Modelle von Volkswagen und Audi mit niedrigen Verbrauchs- und Schadstoffwerten gut in Szene setzen. Ebenfalls sehr erfolgreich hinsichtlich der Reduzierung der Verbrauchswerte bei Benzinern ist BMW mit dem Einsatz der Valvetronic-Technologie - mehrere Klassensiege im Ranking sind die Folge. Auch Mercedes kann mit den neu entwickelten "Twinpulse"-Vierzylindern den Verbrauch gegenüber den Vorgängermodellen um rund einen Liter pro 100 Kilometer reduzieren.
Die vorgenannten Entwicklungen haben bemerkenswert positive Umweltwirkungen zur Folge: Gerade bei Volumenmodellen mit ihren hohen Zulassungszahlen werden durch diese Fortschritte in der Summe große Einsparungspotentiale realisiert.
Verbesserungen in der Produktionstechnik, bei Beschaffung und Logistik sowie Recycling und Umweltmanagement führten zu einem höheren Punktergebnis für eine Reihe von Herstellern. Die ökologischen Gesamtaktivitäten von BMW können den Angaben zufolge nach heutigen Standards als vorbildlich gelten. BMW setzt sich hiermit in diesem Jahr an die Spitze der Herstellerwertung, dicht gefolgt von Mercedes, Volkswagen und Audi.
Verglichen mit dem Vorjahresergebnis konnte Škoda den deutlichsten Schritt nach vorne machen. Die sukzessive Angleichung der Umweltstandards innerhalb des Volkswagen-Konzerns macht sich hier sehr positiv bemerkbar. Signifikante Ergebnisverbesserungen in der Herstellerwertung gelangen auch bei Toyota, Peugeot und Citroen, Audi, Nissan und Daihatsu.
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| Der "Tempo-Test" | © Peugeot Dtl. GmbH | |
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zeigt es: Keine Rußemissionen am Peugeot 307 mit Partikelfilter | ||
Eine Sonderstellung in der Umweltwertung hält auch Toyota: Der Toyota Prius ist das einzige Großserienmodell mit Hybridantrieb. Kraftstoffverbrauch und Lärmemissionen sind hierdurch besonders niedrig, was den Prius wie schon im Jahr 2001 zu einem der umweltverträglichsten Autos in Deutschland macht.
In dem Ranking stellt Öko-Trend eine ganzheitliche Bilanz auf, die Aspekte der Ressourcenschonung bei Produktion, Beschaffung und Logistik ebenso berücksichtigt wie den Kraftstoffverbrauch, die Schadstoffemissionen und das Fahrgeräusch der Fahrzeuge. Weitere Bewertungskriterien sind Recycling und Umweltmanagement. Die fünf bestplatzierten Fahrzeuge der einzelnen Klassen sowie die genaue Herstellerwertung können auf der Website von Öko-Trend nachgelesen werden. Das Institut - ein Spin-Off aus der Bergischen Universität Wuppertal - veröffentlicht das Auto-Umwelt-Ranking seit 1997 jährlich. Es ist nach eigenen Angaben völlig unabhängig von Mitteln der Privatwirtschaft.













