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Leichter Absatz-Rückgang / Umsatz und Ertrag mit zweistelliger Wachstumsrate
Neues Rekordjahr für Porsche
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| Klassiker mit 21% Verkaufs- | © Porsche AG | |
| zuwachs: Porsche 911, hier der 911 Turbo | ||
Der Absatz belief sich demnach im Konzern auf 54.234 Fahrzeuge nach 54.586 Einheiten im Vorjahr (minus 0,6 Prozent). Davon entfielen 32.337 Einheiten auf die Elfer-Baureihe, die damit sehr kräftig um 21 Prozent zulegte. Zu verdanken ist dies wesentlich der großen Nachfrage nach den neuen Modellen Carrera 4 S und Targa wie auch dem anhaltenden Verkaufserfolg des Turbo, von dem 5.736 Einheiten (plus 8,5 Prozent) abgesetzt werden konnten.
Dagegen blieb die Boxster-Modellreihe angesichts des am Markt schon im Vorfeld erwarteten Modellwechsels um 21 Prozent unter dem Absatz des Vorjahres; an den 21.897 Einheiten hatte der Boxster S mit 10.385 Einheiten einen Anteil von 47,4 Prozent. Produziert wurden 55.050 Sportwagen und damit lediglich 1,3 Prozent weniger als im Vorjahr (55.782 Einheiten). Davon liefen im Zuffenhausener Stammwerk 34.787 Fahrzeuge und mithin 7,2 Prozent mehr als im Vorjahr vom Band.
Neue Rekordwerte wurden bei Umsatz und Ertrag erzielt. Der Umsatz im Porsche-Konzern wuchs den Angaben zufolge um knapp 10 Prozent in eine Größenordnung von 4,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,4 Milliarden Euro). Noch erheblich stärker - mit einer zweistelligen Wachstumsrate - legte der Gewinn vor Steuern zu (Vorjahr: 592,4 Millionen Euro). Dies sei auch auf die seit Jahren erfolgreichen Währungssicherungsstrategie zurückzuführen, hieß es.
Für das laufende Geschäftsjahr 2002/03 gibt sich Porsche ausgesprochen zuversichtlich. Die Nachfrage nach den Baureihen 911 und Boxster zeige sich weiter positiv. Hinzu kommt erstmals der Cayenne, der ab Dezember dieses Jahres auf dem Markt eingeführt wird. Mit diesem sportlichen Geländewagen will das Unternehmen bei Absatz, Umsatz und Ertrag weiter wachsen.












