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Gewerkschaft lobt deutsche Autos: "Nicht die billigsten, aber die besten"
IG Metall sieht deutliche Anzeichen für eine Stabilisierung der Autokonjunktur
Laut Eller-Braatz klagen einige Hersteller "unberechtigt" und "auf hohem Niveau". Verbraucher seien bereit, deutsche Autos zu kaufen, und zwar "nicht weil sie billig wären - so ist es ja nicht -, sondern weil sie rundum zu den Besten gehören." Weiter sagte die Gewerkschafterin: "Jetzt dürfen wir mit einer Belebung rechnen". Dabei spiele Innovation als Markenzeichen der deutschen Automobilindustrie eine entscheidende Rolle. "Es gehört zu den Verdiensten deutscher Ingenieurleistungen, dass wir die Krise überwinden konnten und im internationalen Wettbewerb wieder ganz vorne stehen", unterstrich Eller-Braatz. Ihren Tiefstand mit nur noch 660.000 Beschäftigten im Jahr 1994 habe die Branche hinter sich gebracht. Nun stehe die deutsche Automobilindustrie mit fast 789.000 Beschäftigten in einem weltweit schwierigen Umfeld im internationalen Wettbewerb ganz vorne. Diese Position gelte es zu verteidigen.
Zuversichtlich beurteilt Eller-Braatz auch die Chancen für mehr Beschäftigung: "Unsere Automobilindustrie wirkt als Beschäftigungsmotor im gesamten Metallsektor. Dort werden dann auch Impulse ausgelöst für die übrige Wirtschaft."
Das komplette Interview im Wortlaut ist auf der ACE-Website veröffentlicht.











