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Leichte Preisaufschläge und neue Ausnahmestrecken in Österreich
Neue Vignetten für Nachbarländer stehen bereit

ADAC
Die 2020er-Vignetten für die Autobahnmaut
in Slowenien, Österreich und der Schweiz sind jetzt verfügbar
Die österreichischen Vignettenpreise haben sich für 2020 leicht erhöht. Der neue Preis für die Pkw-Jahresvignette beträgt 91,10 Euro, das sind 1,90 Euro mehr als bisher. Für zwei Monate kassiert Österreich 27,40 Euro (+ 60 Cent), für das 10-Tages-Pickerl werden jetzt 9,40 Euro (+ 20 Cent) fällig. Auch Motorradfahrer müssen tiefer in die Tasche greifen: Die Jahresvignette kostet nun 36,20 Euro (+ 70 Cent), die Zwei-Monats-Vignette 13,70 Euro und die Zehn-Tages-Vignette 5,40 Euro.
Der Österreichische Nationalrat hat kürzlich beschlossen, auf fünf Autobahnabschnitten keine Maut mehr zu verlangen. Die Ausnahmeregelungen sollen bereits ab dem 15. Dezember 2019 in Kraft treten. Es geht laut ADAC um die Inntalautobahn A12 (zwischen der Staatsgrenze bei Kufstein und der Anschlussstelle Kufstein-Süd), um die Westautobahn A1 (zwischen der Staatsgrenze am Walserberg und der Anschlussstelle Salzburg Nord), um die Rheintal/Walgau-Autobahn A14 (zwischen der Staatsgrenze bei Hörbranz und der Anschlussstelle Hohenems) sowie um die Linzer Autobahn A26 und die Mühlkreisautobahn A7 (Bypassbrücke zwischen Ausfahrt Hafenstraße und Urfahr).
Autofahrer, die eine Jahresvignette für die Schweiz benötigen, müssen nun 38 Euro (+ 1,50 Euro) bezahlen. Die Preiserhöhung ist dem Wechselkurs geschuldet, in der Schweiz kostet die Mautvignette nach wie vor 40 Franken. In Slowenien hingegen bleiben die Preise auch 2020 stabil, ein Jahr Pkw-Maut kostet weiterhin 110 Euro, ein Monat 30 Euro, und für sieben Tage sind 15 Euro Maut zu entrichten.











