archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
Ford unterstützt Arbeit der DKMS künftig permanent
Ford-Mitarbeiter lassen sich als potenzielle Stammzellenspender registrieren
In Köln hatten sich bereits in der Vergangenheit mehrere hundert Freiwillige bereit erklärt, Betroffenen zu helfen. Ihnen wird eine kleine Menge Blut abgenommen und dann auf vier Gewebemerkmale hin untersucht. Da jedoch für eine solche Spende diese Merkmale von Spender und Empfänger exakt übereinstimmen müssen, kann es sein, dass selbst unter Tausenden Hilfswilligen nicht der passende Spender zu finden ist. Stimmen diese mit den Gesuchten überein, erfolgen vor einer Spende weitere medizinische Untersuchungen.
Selbst innerhalb der eigenen Familie liegt die durchschnittliche Chance, einen passenden Spender zu finden, nur bei 30 Prozent. Und auch die Wahrscheinlichkeit, einen solchen unter den weltweit rund sieben Millionen Registrierten zu ermitteln, beträgt nur 80 Prozent. Deshalb hat der Ford Gesundheitsdienst, der seit zehn Jahren einzelne Aufrufe der DKMS unterstützt hat, jetzt ein permanentes Programm eingerichtet, bei dem sich neue Freiwillige jederzeit registrieren lassen können.
Der Ford-Gesundheitsdienst in Köln und in Saarlouis arbeitet bei dieser lebensrettenden Hilfsaktion eng mit der DKMS zusammen, die seit 1991 Spenderdaten registriert. Mit fast 900.000 dort gespeicherten Daten möglicher Stammzellenspender ist die DKMS zur weltweit größten Datei dieser Art geworden. Die Daten werden international zur Verfügung gestellt.











