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Große rein elektrische Flotte / Hamburg folgt 2020
VW: WeShare startet in Berlin

Volkswagen
Jetzt gibt es im Berliner Freefloating-Carsharing
neben ShareNow (Car2Go/DriveNow) auch WeShare von Volkswagen
"Mit einem Angebot in dieser Konsequenz und Breite heben wir uns vom Wettbewerb ab", sagt Christian Senger, Volkswagen Markenvorstand für Digital Car & Services. Damit sei man "hervorragend aufgestellt", um am expandierenden Carsharing-Markt teilzuhaben. WeShare arbeitet nach dem "Free-Floating"-Prinzip ohne fixe Vermietstationen und funktioniert digital per App, die aber etwa im iOS-Appstore ohne VW-Branding angeboten wird. WeShare ist dort ein verbreiteter Name für diverse Angebote.
VW wird zum Laden seiner Flotte, die aus Marketinggründen nicht in Berlin, sondern in Weimar zugelassen ist (Kennzeichen WE-S), das öffentliche Ladenetz Berlins nutzen, inklusive der neu entstehenden Ladepunkte an 70 Filialen von Lidl und Kaufland (Autokiste berichtete). Die Fahrzeuge werden anfangs bei niedrigem Batteriestand durch Service-Mitarbeiter von WeShare eingesammelt und geladen. Im späteren Betrieb erhalten Nutzer Anreize für das eigenständige Laden.
VW startet nicht nur mit einer großen Flotte, sondern zunächst auch mit einem Kampfpreis von 19 Cent pro Minute. Ab September sollen dann Tarife in drei Kategorien zu einem durchschnittlichen Minutenpreis von 29 Cent angeboten werden. Anfang 2020 will VW weitere 500 Fahrzeuge in den Pool aufnehmen, dann solche des Typs e-Up, der aktuell gar nicht verkauft wird. Später wird auch der ID.3 bei WeShare verfügbar sein.
Im Jahr 2020 will der Autobauer den Dienst zunächst gemeinsam mit Škoda nach Prag und dann nach Hamburg bringen. Wie bei allen FreeFloating-Angeboten gilt: Wer mit kleinen Kindern unterwegs ist, hat mangels Kindersitzen Pech gehabt.











