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Staugeplagten wird Stauassistent nahegelegt
VW wirbt gezielt im Stau
Wer noch in einem Auto ohne diese Funktion unterwegs ist, wird darauf vom Wolfsburger Autobauer nun in einer so erstmals realisierten Werbekampagne genau dort hingewiesen, wo er sie brauchen könnte: Im Stau. Die Ausspielung der Anzeigen auf den großen, sogenannten Out-of-Home-Werbeflächen steuert ein Algorithmus in Abhängigkeit von detaillierten Echtzeit-Verkehrsflussdaten. Die Kampagne startet diese Woche in Wolfsburg und Hamburg.
Aus den anonymisiert aus Navigationssystemen und Mobilfunknetzen generierten Daten werden Straßenabschnitte mit hohem Staupotenzial identifiziert und entsprechende Werbeflächen entlang der Strecken ausgewählt. "Im Stau sind die Fahrzeuginsassen aufmerksam und offen für Informationen", erklärt Volkswagen.
Wohl wahr, mag man denken. Doch die weitere Begründung kommt arg gestelzt daher. Im Fall des Stauassistenten komme hinzu, dass für ein "akutes Problem" die "passende Lösung" angeboten werde, fabuliert der Autobauer. Wenn der Verkehrsfluss ins Stocken gerate, sei der Fahrer durch ständiges Bremsen und Anfahren "extrem gefordert". Der Stauassistent stelle eine "enorme Entlastung" dar.











