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Karoq-Design trifft PQ-Plattform / Modelloffensive läuft
Škoda Kamiq: Billig-SUV für China

Škoda
Skoda ergänzt das SUV-Portfolio in China
um den Kamiq, der auf einer alten Plattform basiert
Diesem Schema entspricht der Kamiq recht gut - und setzt mit einem besonders niedrigen Preis noch ein Ausrufezeichen. Optisch gleicht der Kamiq jedenfalls bei grundsätzlicher Betrachtung stark dem Karoq, und in der Größe trennen beide Autos auch nur wenige Zentimeter. Der Kamiq ist 4,39 Meter lang, 1,78 Meter breit und 1,59 hoch.
Anders als Škoda-Modelle, wie man sie in Europa kennt, baut der Kamiq aber nicht auf dem modernen Modularen Querbaukasten des VW-Konzerns auf, sondern auf einer alten PQ-Basis. Ob es die PQ25 (Škoda Rapid) oder die PQ34 ist (VW Lavida, VW Golf IV), können wir aktuell nicht sicher sagen, es spielt aber auch keine größere Rolle: In beiden Fällen handelt es sich um eine millionenfach bewährte Plattform, deren Entwicklungskosten lange abgeschrieben sind.
Genaue Informationen hat Škoda erst gar nicht veröffentlicht, denn der Kamiq bleibt dem chinesischen Markt vorbehalten, wo er - deutlich unterhalb des Karoq positioniert - die Aufgabe hat, neue Käufer an die Marke heranzuführen. Mit einem Preis von umgerechnet unter 12.000 Euro handelt es sich klar um ein Lockangebot. Im Gegenzug gibt es nur einen 110 PS starken Saugmotor, einfache Technik und wenig Optionen.
Škoda ist seit 2007 in China aktiv. Unter dem Dach von SAIC Volkswagen startete zunächst die lokale Produktion des Octavia, schon drei Jahre später avancierte das Reich der Mitte zum wichtigsten Einzelmarkt der Marke. Im Jahr 2017 lieferten die Tschechen dort nach eigenen Angaben 325.000 Fahrzeuge aus, bis 2020 sollen es schon 600.000 sein. Weil das der Kamiq alleine nicht stemmen kann, sind mindestens zwei weitere SUV in Planung, von denen zumindest eines noch dieses Jahr gezeigt werden wird.











