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Gerd Rupp folgt auf Siegfried Bülow
Porsche: Neuer Chef in Leipzig

Porsche
Neuer Chef von Porsche
Leipzig wird Gerd Rupp
Rupp folgt damit Siegfried Bülow, der 17 Jahre als Werkleiter den Produktionsstandort aufgebaut und weiterentwickelt hat und sich nun altersbedingt in den Ruhestand verabschiedet. Er steht dem Unternehmen weiterhin als Berater zur Seite und wird sich unter anderem um die regionale Verbandsarbeit kümmern. "Wir sind Siegfried Bülow zu großem Dank verpflichtet", erklärte Blume. Er habe mit dem Werk eine außerordentliche Erfolgsgeschichte geschrieben. "Über eine Million Fahrzeuge haben unter seiner Regie die Fertigungslinie in bester Porsche-Qualität verlassen. Der offene und faire Führungsstil sowie die große Expertise im Automobilbau machen ihn zu einer herausragenden Persönlichkeit der Branche", so Blume weiter.
Mit dem Produktionsstart im Jahr 2002 beginnt die Erfolgsgeschichte des sächsischen Fertigungsstandorts. Aus dem einstigen Montagewerk für den Cayenne ist inzwischen ein Vollwerk für drei Baureihen geworden. Mittlerweile arbeiten in Leipzig 4.050 Porsche-Mitarbeiter und verantworten die Fertigung von mehr als 170.000 Macan, Panamera und Cayenne jährlich. Insgesamt investierte Porsche eigenen Angaben zufolge 1,3 Milliarden Euro in den Standort. Erst im vergangenen Jahr entstand auf dem Werksgelände ein zweiter Karosseriebau für die neue Generation des Panamera. Das Werk besitzt zudem ein Kundenzentrum, eine FIA-zertifizierte Teststrecke, eine Geländestrecke und eine große Beweidungsfläche mit Auerochsen, Eseln und Millionen von Bienen.











