archivmeldung Lesezeit ~ 1 Minute
ADAC: Pickerl-Überwachung wird immer effizienter
Zwei neue Kontrollstellen auf Österreichs Autobahnen
Die Pkw-Kontrollen, die gewissermaßen die an Österreichs Grenzen weggefallenen Kontrollen ersetzen, erfolgen vielfach im Zusammenhang mit Fahndungen und Drogenschmuggel. Dabei wird aber auch überprüft, ob Autofahrer ein gültiges Pickerl haben. Die Verkehrsausleitung auf den Kontrollplätzen geschieht mittels eines elektronischen Verkehrsleitsystems. Obwohl die Vignetten-Akzeptanz bei ausländischen Autofahrern trotz der offenen Grenzen relativ hoch ist (im Jahr 2001 waren es 91 Prozent), wurden im Vorjahr auf dem österreichischen Autobahn- und Schnellstraßennetz rund 68.000 Vignettensünder erwischt, durchschnittlich also 186 pro Tag.
Das Befahren von Österreichs Fernrouten lohnt sich ohne Pickerl nicht. Auto- und Motorradfahrer, die auf ihrer Autobahnfahrt ohne Vignette angetroffen werden, müssen wegen Maut-Verstoßes mit einer Geldstrafe von zwischen 220 und 2.200 Euro rechnen. Nur Pickerl-Sünder, die an Ort und Stelle eine Ersatzmaut von 120 Euro entrichten, bleiben straffrei.
Österreich will in den nächsten Jahren auch an anderen Autobahnen weitere Kontrollpunkte errichten.











