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»Seven« mit Exklusiv-Optionen
Mini bringt Sondermodell für Drei- und Fünftürer

BMW
Eine spezielle Farbgestaltung und
Bicolor-Räder kennzeichnen den neuen Mini "Seven"
Unabhängig von der gewählten Karosseriefarbe sind das Dach und die Außenspiegelkappen im exklusiven "Melting Silver" lackiert. Optional können Motorhaubenstreifen im gleichen Farbton und mit brauner Einfassung bestellt werden. Weitere Merkmale sind 17-Zoll-Aluräder (optional: 18 Zoll) im spezifischen Bicolor-Design mit glanzgedrehter Oberfläche sowie das aus dem Wort "Seven" und der Ziffer 7 zusammengesetzte Logo auf den als "Side Scuttle" bekannten Einfassungen der Seitenblinker. Das Logo findet sich auch auf den vorderen Einstiegsleisten.
Im Interieur fällt der Blick zuvorderst auf die Sportsitze in der exklusiven, dreifarbigen Stoff-/Lederausführung "Diamond Malt Brown" sowie auf schwarz-hochglänzende Oberflächen. Die Ausstattung ist markentypisch zurückhaltend, nicht einmal Sitzheizung, Parksensoren, beheizbare Spiegel oder Klimaautomatik sind Standard. Es stehen aber ein speziell zusammengestelltes Ausstattungspaket und diverse Einzeloptionen zur Verfügung. Zu letzteren gehören auch Voll-LED-Scheinwerfer, von denen Mini allen Ernstes behauptet, sie seinen einmalig im Kleinwagen-Bereich - dabei aber großzügig den VW Polo übersieht.
Der Mini Seven ist als Drei- und Fünftürer erhältlich. Motorseitig stehen jeweils zwei Benziner und Diesel zur Wahl, die aus 1,5 (Dreizylinder) bzw. 2,0 Litern Hubraum (Vierzylinder) 136/192 bzw. 116/170 PS leisten. Alternativ zur 6-Gang-Handschaltung steht jeweils auch eine sechsstufige Wandlerautomatik und bei den stärkeren Modellen auch dessen "Sport"-Variante mit verkürzten Schaltzeiten und Schaltwippen am Lenkrad zur Verfügung. Preise hat Mini noch nicht mitgeteilt.
Die Namensgebung des Sondermodells soll erinnern an die Geburtsstunde des legendären Urahnen, der vor gut fünfeinhalb Jahrzehnten in zwei nahezu baugleichen Versionen präsentiert wurde. Der erste jemals produzierte Mini war ein Austin Seven. Er verließ am 4. April 1959 das Werk Longbridge im britischen Birmingham und war von seinem Zwilling, dem Morris Mini-Minor, lediglich anhand des Kühlergrills samt Markenlogo, an den Radkappen und an der Farbe zu erkennen. Im Jahr 2000 hatte BMW als neuer Mini-Eigentümer kurz vor dem Ende der Produktion des Ur-Mini nach fast 5,4 Millionen Exemplaren ein Sondermodell namens Seven aufgelegt, 2005 folgte der erste neuzeitliche Mini Seven.











