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Dritte Generation wird ein Crossover auf Peugeot-Basis
Erlkönig Opel Meriva C: Alles wird anders
Viel interessanter ist, was Opel für den nächsten Meriva plant. Weil Vans uncool sind und gerade im Format des Meriva nicht recht auf Stückzahlen kommen, setzen die Rüsselsheimer auf einen Paradigmenwechsel: Aus dem kleinen Van wird ein mittlerer Crossover - ein Auto, das eigentlich ein Van ist, aber aussieht wie ein SUV, kurzum: das viele potentielle Kunden in Europa cool finden, selbst ohne Allradtechnik.
Auf der Strecke bleibt dabei das von Opel aufwändig entwickelte und beworbene "Flexdoor"-Konzept mit den hinten angeschlagenen Fondtüren - der Meriva dritter Generation trägt wieder konventionelle Pforten. Als Basis dient nicht etwa der Astra oder der erfolgreiche Mokka, sondern die neue EMP2-Plattform von PSA Peugeot Citroën. Der Meriva wird zusammen mit dem Peugeot 3008 und dem künftigen Citroën C3 Picasso entwickelt, alle drei dürften im spanischen GM-Werk gebaut werden. Dieses Trio ist denn auch das einzige handfeste Ergebnis der vor einigen Jahren verkündeten Partnerschaft zwischen Opel und PSA - der Insignia B wird ein echter Opel und kein C5-Ableger, der Karl wurde von einem GM-Modell abgeleitet. Die Antriebstechnik und viele Optionen wird der Meriva vom neuen Astra übernehmen, die PSA-Modelle bekommen ihre eigenen Motoren.
Sie können sich den Meriva C noch nicht recht vorstellen? Klicken Sie sich durch die Fotos - und denken Sie an den Nissan Qashqai, der auch die Preisregion vorgibt: Knapp 20.000 Euro müssen für das Basismodell gerechnet werden. Den aktuellen Meriva gibt es derzeit ab 16.450 Euro.
Van-Freunde können dann zum Zafira Tourer greifen? Noch ja, aber auch dessen Zukunft weist Richtung Crossover und Höherpositionierung.












