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E-Smarts und E-Twingo kommen Ende 2016 mit Zoe-Motor
Mercedes und Renault weiten Kooperation aus

Daimler
"Wollen Kooperation so weiterführen":
Daimler-Chef Zetsche und Renault-Nissan-CEO Ghosn
Carlos Ghosn, Chairman und CEO der Allianz, beschrieb die Partnerschaft als "eine der produktivsten in der Automobilindustrie". „Die verkürzte Markteinführungszeit für Neufahrzeuge ist ganz offensichtlich ein strategischer Vorteil für jeden Partner", erklärte Ghosn. "Wir freuen uns auf ein fortwährendes Wachstum der Partnerschaft mit noch mehr gemeinsamen Projekten in der Zukunft“. Daimler-Chef Dr. Dieter Zetsche sprach von Vorteilen durch die gemeinsamen Projekte für die weltweite Kundschaft. "Wir arbeiten zusammen, wenn es sich für beide Seiten lohnt. Und das wollen wir so weiterführen."
Nach der IAA-Premire für den auf Daimlers Fontantriebs-Plattform basierenden Infiniti Q30, der Grundsteinlegung für ein gemeinsames Montagewerk im mexikanischen Aguascalientes, wo beide Unternehmen 1 Milliarde US-Dollar investieren wollen, und der Bekanntgabe der Partnerschaft hinsichtlich des künftigen Pick-ups von Mercedes auf Nissan-Navara-Basis haben die Konzerne nun angekündigt, auch die Elektro-Versionen von Twingo und Smart gemeinschaftlich voranzutreiben. Bei Smart soll auch der Forfour als E-Modell angeboten werden, heißt es.
Alle drei Autos sollen Ende 2016 auf den Markt kommen. Sie werden dann von dem gleichen Elektromotor angetrieben, der auch im Renault Zoe verwendet und in Renaults Cléon-Werk in Frankreich produziert wird. Die Batterie der beiden Smart electric drive stammt von der Daimler-Tochter "Deutsche ACCUmotive" in Kamenz, über den Twingo-Akku wurde nichts verlautbart.











