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Offener Zweisitzer feiert IAA-Premiere
Smart Fortwo Cabrio: Das ist die dritte Generation
Prinzipiell folgt das neue Cabrio dem alten. Auf Knopfdruck verwandelt sich der Stadtflitzer vom geschlossenen Zweisitzer zu einem Auto mit großem Faltschiebedach bis hin zum Cabriolet mit komplett geöffnetem Verdeck. Die seitlichen Dachholme in Farbe der "tridion"-Sicherheitszelle lassen sie sich in der Innenseite der Heckklappe verstauen. Dieses Ablagefach dient zugleich als zusätzlicher Stauraum für kleine Gegenstände – beispielsweise Warnweste, Verbandstasche oder Warndreieck.
Mit einer Fläche von 1,8 m2 fällt das "tritop"-Textilverdeck rund vier Prozent größer aus als beim Vorgänger. Die Außenhaut - wahlweise in denim-blue, schwarz oder rot - besteht aus besonders lichtbeständigem Polyacrylgewebe, an der stets grauen Innenseite befindet sich ein Polyester/Baumwolle-Gemisch. Dazwischen sitzt eine Kautschuk-Lage. Insgesamt ist das Verdeck 20 mm dick. Die Heckscheibe aus Glas ist beheizbar. Der Öffnungsvorgang dauert nach Werksangaben zwölf Sekunden und ist auch während der Fahrt möglich - und das sogar bis zur Höchstgeschwindigkeit. Auf Wunsch ist ein Windschott lieferbar.
Die Torsionssteifigkeit will Smart um 15 Prozent verbessert haben. Die Modifikationen gegenüber dem "normalen" Fortwo umfassen ein großes Stahlkreuz unter dem Fahrzeug, zwei Torsionsschottwände unter dem Fahrzeug vorne und hinten sowie ein innenliegendes Rohr in den A-Säulen aus hochfestem warmumgeformtem Stahl.
Motorseitig stehen jedenfalls zunächst die Dreizylinder mit 71 (Sauger, 1,0 Liter Hubraum) und 90 PS (0,9-Liter-Turbo) zur Wahl, beide kombinierbar mit manuellem Fünfgang-Schaltgetriebe oder 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe "twinamic". Damit beschleunigt das Cabrio in 14,9 (DKG: 15,5) bzw. 10,8 (11,7) Sekunden auf Tempo 100, erreicht maximal 151 bzw. 155 km/h und verbraucht 4,3 Liter im Norm-Mittel. Bei der Ausstattung stehen die bekannten Linien "passion", "prime" und "proxy" zur Wahl, Preise hat Smart noch nicht veröffentlicht.
Laut Mercedes hat das Smart Cabrio das gleiche Testprogramm durchlaufen wie die offene S-Klasse, die ebenfalls auf der IAA Premiere feiert. So wird die Verdecktechnik in beiden Autos auf Haltbarkeit in 20.000 Zyklen getestet. Wie beim Coupé muss das Dach respektive Verdeck 500 Waschanlagen-Besuche verkraften.












