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30 Extra-PS und diverse Zugaben für maximal 12.400 Euro Aufpreis
Porsche 911 GTS: Netter Nischenfüller
Der Sechszylinder-Boxer im GTS-Heck leistet 430, 30 mehr als im Carrera S, das Drehmoment bleibt konstant bei 440 Newtonmetern. Während die Normverbrauchswerte (8,7 bis 10,0 Liter) gegenüber dem Carrera S unverändert bleiben, spurten die GTS-Modelle jeweils eine Zehntelsekunde schneller aus dem Stand auf Tempo 100, bestenfalls in 4,0 Sekunden (Coupé, Doppelkupplungsgetriebe, Heckantrieb). Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei jedem GTS-Modell jenseits der 300 km/h-Marke, Spitzenreiter ist mit 306 km/h das Coupé mit Schaltgetriebe und Hinterradantrieb.
Zusätzlich zur Leistungssteigerung fahren die GTS-Modelle mit etlichen Extras zu den Kunden. So verfügen sie antriebsunabhängig über das verbreiterte Allrad-Heck, serienmäßig sind außerdem mattschwarz lackierte 20-Zoll-Räder mit Zentralverschluss, eine spezielle Bugverkleidung und abgedunkelte Bi-Xenon-Scheinwerfer. Schwarz lackierte Leisten auf dem spezifischen GTS-Lufteinlassgitter und schwarz verchromte Endrohre charakterisieren das GTS-Heck. Zum Lieferumfang gehören überdies das "Sport Chrono-Paket", das aktive Dämpfersystem PASM mit zehn Millimeter Tieferlegung, die Sportabgasanlage und Leder-Alcantara-Sportsitze.
Die GTS-Preise beginnen in Deutschland bei 117.549 Euro, das sind 12.400 Euro mehr als für den Carrera S. Auch wenn Porsche damit den GTS-Aufpreis gegenüber dem Vorgänger nahezu verdoppelt hat, dürfte die neue Variante bei den Kunden auf viel Zuspruch stoßen, weil sie die Extras sonst auch bestellen würden und überdies regulär nicht verfügbare Zutaten wie das breite Heck oder die Zentralverschluss-Räder bekommen. Porsche-typisch sollten etliche Tausender zusätzlich kalkuliert werden, weil auch ein GTS viele schon in der Kompakt- oder Mittelklasse als selbstverständlich angesehene Dinge von Fußmatten über LED-Scheinwerfer, Navi, Parksensoren und Sitzheizung bis Tempomat nur gegen Aufpreis mitbringt.












