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Cayenne aus Osnabrück / Porsche-Zweitürer aus Zuffenhausen
VW/Porsche: Weitere Änderungen im Fertigungsverbund

Künftig teilweise aus
Porsche
VW-Produktion Osnabrück: Porsche Cayenne
Die Rohkarosserien des Porsche Cayenne werden auch künftig im Volkswagen-Werk Bratislava in der Slowakei gefertigt, lackiert und anschließend zur Endmontage nach Deutschland produziert, wobei ein Teil künftig nicht mehr in das durch den Macan hochausgelastete Porsche-Werk Leipzig geht, sondern nach Osnabrück.
Im Gegenzug wird Porsche die im Herbst 2012 begonnene "Überlauffertigung" der Modellreihe Boxster/Cayman schrittweise bis Ende 2016 ins Stammwerk Zuffenhausen zurückverlagern, dort einen neuen Karosseriebau errichten und 100 befristete in feste Jobs umwandeln. Dazu will der Sportwagenbauer "deutlich über" 400 Millionen Euro investieren, gut ein Drittel davon über eine erhöhte Flexibilisierung von Arbeits- und Pausenzeiten. Dies sieht eine Vereinbarung "Standortpaket 2020" vor, die ab Herbst verhandelt wird. "Mein Traum, unser Traum geht in Erfüllung. Seit 2009 arbeite ich daran, wurde oft belächelt, aber jetzt ist es so: Alle zweitürigen Porsche kommen künftig aus Zuffenhausen. Aber es hat fünf Jahre gebraucht, alle davon zu überzeugen", sagte Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück.
Während ein Teil der Cayenne-Fertigung von Leipzig nach Osnabrück geht und Boxster/Cayman anschließend nach Zuffenhausen verlagert werden, wird die Karosseriefertigung und -lackierung des Porsche Panamera wie berichtet von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover nach Leipzig verlagert. Weil VWN den Crafter-Nachfolger nicht in Hannover, sondern in einem neuen Werk in Polen bauen wird, bekommen die Hannoveraner sozusagen als Panamera-Ausgleich einen Teil der Fertigung des boomenden Tiguan aus Wolfsburg. In Osnabrück laufen außerdem das Golf VI Cabrio und die Kleinserie des VW XL1 vom Band.











