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Fünftürer erscheint im Sommer 2015 als neues Einstiegsmodell
Opel Karl: Ungewöhnlicher Name für neuen Kleinstwagen
"Der Name Karl ist aus den Opel-Markenwerten abgeleitet: deutsch, emotional, nahbar. Kurz, knackig, charaktervoll und einprägsam ist der Name noch dazu", erklärt Opel-Marketingchefin Tina Müller, die auch die Umdenken-im-Kopf-Kampagne, die Payback-Teilnahme und die Tchibo-Kooperation verantwortet.
Während es sich beim drei- und fünftürigen Corsa um einen normalen Kleinwagen handelt und sich der stets dreitürige, kleinere Adam an modebewusste, individualisierungsfreudige Käufer wendet, wird der Opel Karl das Basismodell der Marke. Er ersetzt den zusammen mit Suzuki realisierten Agila, wird stets als fünfsitziger Fünftürer geliefert, soll "alle Pratiker überzeugen" und ist gegen Konkurrenten wie VW Up, Peugeot 108, Renault Twingo oder Hyundai i10 positioniert. In der Länge überragt der Opel Karl die genannten Konkurrenten mit 3,68 Meter deutlich und liegt nur zwei Zentimeter unterhalb des Adam.
Es handelt sich dabei offensichtlich nicht um eine Neuentwicklung, sondern um eine überarbeitete Variante des Chevrolet Spark. Chevrolet hatte sich auch auf Intervention von Neumann vom deutschen Markt zurückgezogen, um keine Konkurrenz mehr für Opel darzustellen, was allgemein als richtiger Schritt angesehen wurde, obschon doch anderswo gerade die Mehrmarken-Strategie wie VW/Seat/Škoda für Erfolg sorgt.
In Großbritannien wird das Auto unter dem Namen Vauxhall Viva vermarktet. Markteinführung: Sommer 2015.












