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Sicherheitsfunktion für 365 Euro inkl. Tote-Winkel-Überwachung
VW: Ausparkassistent auch für Beetle und Golf (aktualisiert)
Dies gilt speziell für lange Fahrzeuge und solche mit schlechter Übersichtlichkeit, grundsätzlich aber für nahezu alle Modelle, und für Fahrer mit Bewegungseinschränkungen durch Alter oder schlicht die Volkskrankheit Rückenschmerzen. Abhilfe verspricht wie so oft ein elektronisches System, dass mittels Sensoren den rückwärtig-seitlichen Bereich überwacht - prinzipiell genau so wie die längst selbstverständlichen Parksensoren, nur mit Radar- statt Ultraschalltechnik und mit höherer Reichweite (hier 20 Meter) und schnellerer Reaktion. Erkennt die Technik eine Gefahr, wird der Fahrer akustisch gewarnt, notfalls erfolgt auch ein aktiver Bremseingriff.
VW nennt das "Blind Spot Sensor mit Ausparkassistent", Premiere hatte das System im Golf Sportsvan. Nun können es auch Kunden von Golf Variant, Beetle und Beetle Cabriolet bestellen, es kostet vergleichsweise moderate 365 Euro. Inbegriffen ist der Tote-Winkel-Assistent, der mittels LED im Außenspiegelgehäuse vor Fahrzeugen neben und hinter dem eigenen warnt und so speziell Spurwechsel-Unfälle vermeiden helfen kann. Der hier beschriebene Ausparkassistent ist nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Funktion des Parklenkassistenten (halbautomatisches Ausparken).
Im Golf VII gibt es den Ausparkassistenten noch nicht. Es ist aber anzunehmen, dass er im Herbst folgen wird, ebenso wie die optimierten Multimedia-Systeme mit teilweise größeren Displays aus dem Passat VIII.
Nachtrag/Korrektur, 31.07.: Wie Volkswagen erst jetzt mitteilt, gibt es das beschriebene System doch ab sofort auch für den "normalen" Golf.
Der Vorspann und die Überschrift wurden aktualisiert.











