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Ibiza 30 Years Nur als Dreitürer und mit kleiner Farb- und Motorenauswahl
Seat: Zum 30. Ibiza-Geburtstag ein Sondermodell
Äußerlich gibt sich das Sondermodell an schwarzen 17-Zoll-Rädern zu erkennen, auch Außenspiegelgehäuse und Frontgrill-Umrandung sind schwarz ausgeführt. Im Interieur setzen Sportsitze vorne, Sitzmittelbahnen in Alcantara, beigefarbene Nähte sowie ein schwarzer Dachhimmel spezielle Akzente. Auf den Fußmatten und dem Schlüsselcover prangt das "30 Years"-Logo.
Wenn das Sondermodell viele Kunden trotz der erweiterten Ausstattung nicht glücklich machen dürfte, dann wegen der eingeschränkten Wahlmöglichkeiten: Es muss der Dreitürer sein, als Außenfarbe stehen nur rot, beige und grau zur Wahl, und von den vielen Ibiza-Motorisierungen sind genau zwei Benziner kombinierbar, nämlich der gealterte 1,4 mit 85 PS und der 1,2 TSI mit 105 PS. Die Preise beginnen bei 17.190 bzw. 18.290 Euro, laut Seat einem Preisvorteil von 1.660 Euro entsprechend, was schon mangels Angabe des zugrundeliegenden Niveaus nicht verifizierbar ist.
Mit der Weltpremiere auf dem Pariser Automobilsalon 1984 setzte der Ibiza einen Meilenstein in der Seat-Geschichte. Für die erste Ibiza-Generation (1984-1993) kooperierte Seat mit Italdesign (Giorgio Giugiaro), mit Karmann bei der Entwicklung der Karosserie und mit Porsche für die Technologie der "System Porsche"-Motoren. Rund 1,3 Millionen Exemplare wurden gefertigt. Bis 1993 konzentrierten sich die Unternehmensaktivitäten in Barcelona. Der Erfolg der neuen Modelle sowie die Zugehörigkeit zu Volkswagen machten eine neuen Industriekomplex notwendig: Die zweite Generation des Ibiza (1993-2002, ca. 1,5 Mio. Exemplare) war das erste im neuen Werk Martorell gefertigte Fahrzeug. Zwischen 2002 und 2008 wurden über 1,2 Millionen Ibiza III produziert, der aktuelle Ibiza läuft derzeit rund 700 Mal täglich vom Band, der Fertigungszähler steht bei gut 900.000 Exemplaren.












