archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
Fertigung bei Škoda in Tschechien
Seat: Das Leon-SUV kommt 2016
Die SUV-Entscheidung sei ein klares Zeichen der Verpflichtung des Volkswagen-Konzerns für die spanische Marke, heißt es. Das neue Modell bedeutet den Eintritt in ein wachsendes Segment, das alleine in Europa für jährlich knapp eine Million Fahrzeugverkäufe stehe und das in den vergangenen fünf Jahren um 40 Prozent gewachsen sei. Ein weiteres Wachstum sei auch in Zukunft zu erwarten.
Die Branchenzeitung Automobilwoche berichtet unterdessen unter Berufung auf gut unterrichtete Unternehmenskreise, das SUV werde bei Škoda im tschechischen Werk Kvasiny gefertigt, wo auch der Škoda Yeti vom Band läuft. Bei Seat habe man zwar gehofft, dass das neue Fahrzeug im nicht ausgelasteten Stammwerk Martorell gebaut werde, doch die internen VW-Berechnungen hätten ergeben, dass die Fertigungskosten in Kvasiny deutlich niedriger seien. Auch der Seat Toledo wird als Ableger des Škoda Rapid in Tschechien gebaut, der Alhambra kommt als Sharan-Zweitverwertung aus Portugal, und der Mii als Schwestermodell von VW Up und Škoda Citigo wird in Bratislava gefertigt; im Gegenzug läuft der Audi Q3 bei Seat in Martorell vom Band.
Das neue Seat-SUV wird auf der Konzernplattform MQB aufbauen, dürfte etwas kleiner als der Tiguan werden und sich im übrigen stark am Leon orientieren, dem ersten wirklich erfolgreichen Seat seit vielen Jahren.











