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Außerdem neuer Performance-Diesel mit 3.000 bar Einspritzdruck
VW entwickelt 10-Gang-DSG
Der neue Diesel werde über einen variablen Ventiltrieb, eine Hochdruckeinspritzung mit bis zu 3.000 bar sowie eine kombinierte Aufladung mit "innovativem e-Booster" verfügen, so Winterkorn. Über den Hubraum selbst machte er keine Angaben. Bei einem nicht unwahrscheinlichen Wert von 1,6 Litern würde das Aggregat dann maximal 218 PS leisten, mehr als der aktuelle 2,0 TDI mit maximal 184 PS. Wann das Doppelkupplungsgetriebe mit zehn Gängen serienreif ist, blieb ebenfalls offen.
Erste Wahl in Sachen alternative Antriebe ist für Volkswagen auf mittlere Sicht der Plug-In-Hybrid: Diese Technologie ermöglicht eine rein elektrische Reichweite von bis zu 50 Kilometer, eine hohe Alltagstauglichkeit durch das Aufladen an der heimischen Steckdose sowie die volle Flexibilität für lange Strecken dank Verbrennungsmotor. Mit dem Porsche Panamera und Audi A3 e-tron gehen in Kürze die ersten dieser Plug-In-Hybride von VW in Großserie. "Es folgen der Golf und viele weitere Modelle der Konzernmarken wie der Passat, der Audi A6 oder der Porsche Cayenne", heißt es.
Winterkorn betonte, dass die bestehenden Verbrennungsmotoren noch viel Potenzial bieten: "Seit dem Jahr 2000 haben wir den Verbrauch unserer TDI- und TSI-Motoren um mehr als 30 Prozent gesenkt. Ich bin überzeugt, dass wir bis 2020 weitere Effizienzsteigerungen von rund 15 Prozent erzielen können." Möglich werde dies unter anderem durch die Weiterentwicklung der Brennverfahren, intelligenten Leichtbau, innovative Betriebsstrategien und die Optimierung von Reibleistung und Thermomanagement. Großes Potenzial habe auch der Erdgas-Antrieb. Mit dem Golf TGI BlueMotion und dem Audi A3 g-tron werde man diese Technik konsequent "ausrollen".











