archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
Neues Schutzsystem für Fondpassagiere ist serienreif
Mercedes: Nächste S-Klasse mit Gurtairbags
![]() | |
| Mercedes bringt den | Daimler |
| Beltbag für Fondpassagiere | |
Ein Gasgenerator bläst dann das mehrlagige Gurtband auf. Es ist mit Reißnähten versehen und entfaltet sich so auf bis fast das Dreifache der regulären Breite. Durch die nun zur Verfügung stehende größere Fläche wird die Kraft, die auf die Insassen wirkt, besser verteilt. So sinkt das Verletzungsrisiko.
Der Beltbag wird wie ein klassischer Sicherheitsgurt genutzt. Die Ausführung des Gurtbandes unterscheidet sich jedoch vom Standardgurt - Mercedes berichtet aus Probandentests über beste Bewertungen für sehr guten Tragekomfort und eine besonders weiche Gurtbandkante.
Wie das kürzlich von Mercedes vorgestellte Aktive Gurtschloss wurde auch der Beltbag mit besonderem Blick auf "neue Märkte" wie China entwickelt. Dort liegt die Besetzungsrate im Fond bei bis zu 30 Prozent und damit deutlich höher als in Europa. Für Frontinsassen ist der Beltbag nicht vorgesehen, weil vorne grundsätzlich bereits Airbags als zusätzliches Rückhaltesystem zur Verfügung stehen.
Der Beltbag werde "schon bald in einem Oberklasse-Modell" in Serie gehen, kündigte Daimler nebulös an. Gemeint ist natürlich die neue S-Klasse. Ob der Beltbag dann serienmäßig sein wird, ist noch nicht bekannt. In den USA bietet Ford bereits seit 2011 einen Gurt-Airbag an; in Deutschland wird dieser Anfang 2013 im neuen Mondeo erhältlich sein.












