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Neue Mercedes E-Klasse startet mit harmonisierten Preisen in den Euroländern
Kfz-Preisunterschiede in der EU besonders im Massensegment weiterhin hoch
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Die Bestandsaufnahme gibt die Lage auf den nationalen Kfz-Märkten zum 1. November 2001 wieder, d.h. zwei Monate vor Beginn der Preisauszeichnung in Euro in den zwölf an der Währungsunion partizipierenden Mitgliedstaaten. Da die meisten Listenpreise nicht mehr auf die nationalen Währungen lauteten und die Euro-Einführung augenscheinlich vorweggenommen wurde, gibt der Bericht einen ersten Aufschluss über die Reaktion der Hersteller auf die Währungsintegration.
Im Bericht selbst sind sowohl die von den Herstellern vorgegebenen Preisspannen als auch die Preise nach Steuer aufgeführt. Verglichen werden die Preise für die insgesamt 80 meistverkauften Modelle von 24 Herstellern. Weitere detaillierte Informationen und Preisbeispiele finden sich im Internet und der nachfolgend verlinkten Adresse.
Wie die Studie belegt, hat Mercedes-Benz über die gesamte Modellpalette hinweg deutlich geringere Preisunterschiede als die meisten Wettbewerber. Die Preisdifferenzen liegen in den Euroländern in der Oberklasse bei 3,6 Prozent, im Segment der unteren Mittelklasse bei 5,8 Prozent. Die Wettbewerber bewegen sich bei Preisdifferenzen zwischen 9 und 27 Prozent. Die neue E-Klasse sei das erste Fahrzeug der Marke mit harmonisiertem Preis, teilte das Unternehmen heute mit. Der Preisermittlung liegen ausstattungsbereinigte Vorsteuerpreise in den Euroländern zugrunde. "Unsere Vorreiterrolle ist eine konsequente Folge der seit vielen Jahren bestehenden Strategie der Preisharmonisierung von Mercedes-Benz in Europa," so Dr. Joachim Schmidt, Bereichsvorstand für Vertrieb und Marketing von Mercedes-Benz Personenwagen. Auch in anderen Segmenten wolle man die Harmonisierung weiter vorantreiben, hieß es.
Auch das neue Flagschiff aus München, der BMW 7er, wird seit Markteinführung in ganz Europa zum einheitlichen Preis verkauft. Die größten Preisunterschiede in Europa hat die Studie erneut bei Modellen aus dem VW-Konzern (VW, Audi, Seat) festgestellt - die bereits zweimal gegen die Wolfsburger verhängten Geldbußen haben ihre beabsichtigte Wirkung offensichtlich verfehlt.












