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Hohe Spritpreise belasten Autofahrer-Budgets mit Abstand am stärksten
Autokosten-Index Frühling 2012: Höchster Abstand seit 2007
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| Hohe Kraftstoffpreise treiben | ADAC |
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Nachdem sich im Winter beide Indexkurven überraschend angenähert hatten, hat sich die Schere im Frühlingsquartal schnell und weit geöffnet. Der Anstieg beim Autokosten-Index liegt bei 3,6 Punkten oder 3,1 Prozent, der bei den Lebenshaltungskosten demgegenüber nur bei 0,7 Punkten entsprechend 0,6 Prozent.
Verglichen mit dem Frühling 2011 sind die Auto-Kosten in Deutschland um 3,1 Prozent gestiegen, während die allgemeinen Lebenshaltungskosten im selben Zeitraum um lediglich um 2,1 Prozent kletterten. Einmal mehr sorgten insbesondere die deftigen Preisaufschläge bei Kraftstoffen für die überproportional starke Verteuerung bei den Autokosten. So müssen die Autofahrer im Vergleich zum Vorjahresmonat 7,7 Prozent mehr für Benzin und Diesel ausgeben.
Besonders teuer geworden sind neben den Kraftstoffen auch Ersatzteile und Zubehör. Hier stiegen die Preise binnen Jahresfrist um 3,9 Prozent. Für Reparaturen und Inspektionen müssen die Autofahrer 3,2 Prozent mehr hinlegen. Vergleichsweise moderat und somit dämpfend auf die gesamten Autokosten verlief indes die Preisentwicklung bei der Pkw-Anschaffung. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die Preise um 0,6 Prozent, gegenüber dem Jahr 2005 um 7,3 Prozent. Zum Vergleich: Kraftstoffe verteuerten sich seitdem um fast 40 Prozent.
Der Autokosten-Index wird quartalsweise von ADAC und Statischem Bundesamt veröffentlicht. Er umfasst außerdem die Kosten für Kfz-Versicherung und -Steuer, Garagenmieten und Führerscheinerwerb.












