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Produktion des neuen Polo in Brasilien gestartet
Bundeskanzler Gerhard Schröder besucht Volkswagenwerk in Brasilien
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| VW-Chef Piëch, Wirtschaftsminister | © Volkswagen AG | |
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Müller und Bundeskanzler Schröder (v.l.n.r.) bei der Eröffnung der Montagelinie für den Polo IV | ||
Der Bundeskanzler begrüßte Volkswagens Engagement: "Gratulation für ein modernes und geglücktes Werk und Gratulation für einen neuen Anfang in Brasilien."
Das Werk Anchieta wurde seit 1999 schrittweise umgebaut und durch den gesamten Produktionsprozess hindurch vom Karosseriebau über die Lackiererei bis hin zur Endmontage auf den neuesten technischen Stand gebracht. Heute gilt es als die modernste Produktionsstätte in der brasilianischen Automobilindustrie. Mit der Inbetriebnahme der Polomontagelinie ist dieser Umbau beendet. Die Mitarbeiter wurden für die neuen Produktionstechniken eigens in Europa geschult.
In Anchieta wird jetzt die Modulfertigung praktiziert, mit der in Resende begonnen wurde und die mittlerweile auch in vielen europäischen Werken eingeführt wurde. Bei der Modulfertigung sind die Zulieferer rund um das Werk angesiedelt und liefern Teile, wie Türen, Cockpit und Getriebe, direkt an die Montagelinie.
Mit 15.500 Mitarbeitern ist das 1959 gegründete Werk Anchieta das größte und zugleich älteste der insgesamt fünf brasilianischen Volkswagenwerke. Dort werden auch der Gol, Quantum, Santana, Saveiro und VW-Kombi gefertigt. Der Marktanteil von Volkswagen liegt in Brasilien bei 30 Prozent, bis heute wurden 12,5 Millionen Fahrzeuge verkauft - mehr als von jedem anderen in Südamerika angesiedelten Automobilunternehmen.












