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ARCD: Tiere sind jetzt auf "Brautschau" / Verstärkte Gefahr in den kommenden Wochen
Auch im Herbst ist verstärkt mit Wildwechsel zu rechnen
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Besonders gefährlich seien dabei die Morgen- und Abendstunden bzw. die Nachtzeit. Ein höheres Wildunfall-Risiko drohe außerdem in den nächsten Wochen durch den häufig auftretenden Nebel. Weil Wild während der Brautschau-Zeit vielfach erst ganz kurz vor herannahenden Fahrzeugen die Straße kreuze, sollten Kraftfahrer auf gekennzeichneten Wildwechsel-Strecken generell das Tempo drosseln und verstärkt brems bereit sein. Der ARCD empfiehlt außerdem, in Waldabschnitten vor allem nachts die Fahrbahnränder aufmerksam zu beobachten: Denn das Licht der Scheinwerfer werde von den Augen der Tiere, die sich neben der Straße befinden, oft reflektiert. Das Wild sei deshalb in aller Regel schon auf weitere Entfernung zu erkennen. Autofahrer könnten so rechtzeitig reagieren und drohende Kollisionen möglicherweise vermeiden.
Laut Statistischem Bundesamt wurden allein im Jahr 1998 bei Wild-Unfällen auf deutschen Straßen 27 Tote, 878 Schwerverletzte und über 2.500 Leichtverletzte registriert. Am häufigsten zu Unfällen mit Wildtieren komme es, so der Club, in den frühen Morgen- bzw. Abendstunden und nachts.
Taucht Wild im Scheinwerferlicht auf, sofort abblenden und bremsen sowie eventuell Hupsignale geben!












