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ADAC: Erhöhung dürfte sich wegen allgemeiner Umstellung auf schwefelfreien Sprit nur bei Diesel auswirken
Ab 1. November 3 Pfennig mehr Steuer auf schwefelhaltigen Sprit
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| Und wieder wird es teurer | © Aral AG | an den Zapfsäulen... |
Die Ausrede, Kraftstoff müsse wegen höherer Produktionskosten und wegen der Strafsteuer drei Pfennige teuerer werden, gilt bestenfalls für Diesel und für Tankstellen, bei denen noch Restbestände nicht so schwefelarmer Ware lagern. Der ADAC rät deshalb den Autofahrern dringend, um den 1. November herum die Preisentwicklung an deutschen Zapfsäulen genauestens zu beobachten und sich in dieser Zeit besonders preisbewusst zu verhalten. Vor dem Hintergrund weiter sinkender Rohölpreise wäre eher eine Preissenkung zu erwarten, als eine, mit zusätzlichen Steuern begründete Verteuerung.
Die Reduzierung von Schwefel im Kraftstoff wird vom ADAC grundsätzlich begrüßt. Weniger Schwefel bedeutet nicht nur sauberere Abgase, es eröffnet den Konstrukteuren auch neue Möglichkeiten, so zum Beispiel bei der Einführung von Ottomotoren mit Direkteinspritzung. Dadurch können die Autos noch sparsamer werden. Auch die CO2-Belastung der Atmosphäre wird reduziert. Und, erfreulich für den Geldbeutel der Autofahrer: Die Katalysatoren werden künftig länger halten, weil sich weniger aggressiver Schwefel ablagert.
Wie immer bei Mineralölsteuererhöhungen gilt auch natürlich auch hier, dasss auf die Steuererhöhung noch die Mehrwertsteuer kommt: Die reale Erhöhung beträgt damit nicht 3, sondern fast 3,5 Pfennige.












