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Anhaltend starkes Wachstum des Internet-Automarktes im ersten Halbjahr
Internet-Automarkt Mobile.de schreibt schwarze Zahlen
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| Vijay Sapre | © Mobile.de GmbH |
Einer der Geschäftsführer
der Mobile GmbH |
"Wir wollen das Kaufen und Verkaufen von Autos so einfach wie möglich machen", unterstreicht Sapre. Angebote privater Verkäufer sind kostenfrei, gewerbliche Anbieter zahlen eine feste Gebühr von DM 198,- für bis zu 250 Angebote. Der Autohändler erschließt sich preisgünstig neue Käuferpotenziale, der Käufer kann in einem transparenten Angebot erheblich Kosten sparen. Ca. 8.000 Händler nutzen heute den Internet-Automarkt für den An- und Verkauf ihrer Fahrzeuge. Der kontinuierlich wachsende Kundenstamm aus dem Händlerbereich unterstützt das Wachstum der Fahrzeug-Datenbank; mittlerweile bietet mobile.de eine Auswahl von mehr als 460.000 Fahrzeugen. Die Attraktivität der Seite wird durch die Nachfrage bestätigt: Alleine für Juni 2001 meldet das Unternehmen rund 13 Millionen Besucher.
mobile.de setzt auf Funktionalität und will kein inhaltschweres Automobilportal sein. "Wir sehen mobile.de als ein Werkzeug für den Käufer und Verkäufer von Fahrzeugen", betont Sapre. Und weil sich mobile.de nicht aktiv in den Prozess einschaltet, sondern die beiden Parteien lediglich zusammenbringt, sei die Hemmschwelle der Nutzer niedriger als bei anderen Angeboten. Eine Bestätigung dieses Konzeptes ist der erste Platz für mobile.de im Verbraucher-Test des ADAC im Auftrag der Internet-Zeitschrift com!online (Mai 2001).
Die puristische Linie hält das Unternehmen auch auf seinen Werbeflächen durch: mobile.de hat sich entschlossen, 85 Prozent der Seiten werbefrei zu zeigen. "Der Nutzer wird vor einem Werbe-Overkill bewahrt, der Aufmerksamkeitswert der gezielt geschalteten Banner steigt", so Sapre. Die bezahlte Werbefläche gehe so nicht mehr in einem Meer von Tausch- und Eigenbannern unter und sei deshalb erheblich attraktiver.
Ob das wirklich die einzige Motivation war, oder ob man nicht viel mehr versucht, den derzeit äußerst schwachen Werbemarkt im Internet schönzureden, mag man bezweifeln dürfen. Kein Unternehmen lässt sich freiwillig Profit entgehen.












