Der Schweizer Autobauer Rinspeed stellt ein ganz besonderes Konzeptfahrzeug auf dem Genfer Automobilsalon 2001 vor: Den Rinspeed Advantige R'one.
Weiteres Highlight, und so sicher nicht erwartet, ist das Umweltkonzept des Advantige R'one:
Der erste Sportwagen der Welt, der mit Energie aus Grünabfällen fahren kann. Das bivalente Antriebskonzept ist neben
Benzinbetrieb auch für Kompogas ausgelegt, das bei der Vergärung von Biomasse entsteht.
Rinspeed wurde 1977 von Frank M. Rinderknecht gegründet, daher auch der Name "RIN"speed. Die damalige Rinspeed Garage
importierte zunächst vor allem Sonnendächern aus den USA und stellte Behindertenfahrzeuge her. Mit Gründung der
Aktiengesellschaft Rinspeed AG zwischen 1979 und 1981 veränderte sich das Engagement hin zu Autoveredelung und
-herstellung sowie dem Bau von Prototypen, Klein- und Sonderserien. Bekannt wurde Rinspeed u.a. durch den
Rinspeed Aliporta, einem VW Golf mit Flügeltüren aus dem Jahr 1981, oder dem Rinspeed Yello Talbo, einem in
Zusammenarbeit mit der bekannten Musikgruppe Yello hergestellten Power-V8-Eigenbau im pastell-gelben Nostalgie-Look
mit 320 PS, gebaut 1996. Die Fahrzeugschmiede hat ihren Sitz in Zumikon, Schweiz, und beschäftigt derzeit acht
Festangestellte sowie drei freie Mitarbeiter. Das neuste Produkt ist im übrigen der Rinspeed Tatooo.com, ein Hot
Rod mit einer 5.7-Liter-V8-Maschine inside.
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