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Kundenfreundliche Fertigung für Top-Qualität
Rekordinvestition in Kölner Fiesta-Werk
Hinter dem Begriff der "kundenfreundlichen Fertigung" verbirgt sich die Zielsetzung, Kundenwünsche so zügig wie möglich in die aktuelle Fertigung zu integrieren und synchron die Qualitätsstandards zu steigern. Aus ständigem Kundenkontakt und Umfragen bekannte Anforderungen werden dabei zeitnah in neue Produktionstechnologien umgesetzt. Hierzu tragen Investitionen in Höhe von mehr als 800 Millionen Mark für neue Pressen, Roboter und Fertigungsverfahren entscheidend bei. Hinzu kommen Ausgaben von über 125 Millionen Mark alleine für die Infrastruktur des neuen Industrieparks in unmittelbarer Nähe des Kölner Werks. Dort entstehen rund 800 Arbeitsplätze.
Dreizehn Zulieferer fertigen im Industriepark Module für die Produktion des Fiesta-Nachfolgemodells, das ab November 2001 in Köln vom Montageband läuft. Das Besondere dabei: Innerhalb der maximalen Produktionskapazität von 1.800 Einheiten pro Tag, die Ford zu erreichen auch tatsächlich erwartet, ist die Kombination und Produktionsabfolge von eventuellen Varianten absolut flexibel. Dafür sorgt der Betrieb von zwei getrennten Fertigungslinien. Mit ihrer Hilfe können Produktionsänderungen während der laufenden Fertigung realisiert werden.
Neben hohen Qualitätsstandards ermöglicht die neue Fertigung noch termingenauere und schnellere Lieferungen an den Kunden. Denn: Internationale Logistik-Experten unterstützen die Kölner Fertigung mit einem ausgeklügelten Konzept, das die Erreichung des ehrgeizigen 15-Tage-Ziels sicherstellt.
Doch nicht nur Kunden auch Mitarbeiter profitieren von der neuen Fertigung. Dies gilt für zahlreiche ergonomische Verbesserungen innerhalb der Produktion, sowie für die Positionierung des Kölner Werkes innerhalb des weltweiten Unternehmensverbundes. "Die Modernisierung ist ein klares Bekenntnis der Ford Motor Company zum Standort Köln", unterstreicht Rolf Zimmermann. Die Fertigungskapazitäten des Kölner Werkes steigen aufgrund des geplanten Dreischichtbetriebs außerdem um 45 Prozent auf 405.000 Einheiten pro Jahr. Dank der zahlreichen modernen Fertigungseinrichtungen trägt es als "lead plant" die weltweite Verantwortung für die Entwicklung und Erprobung neuer Fertigungsverfahren bei der Produktion von Kleinwagen.
Merkwürdig aber vielleicht auch symptomatisch für die Werbebranche, dasss gerade in Zeiten, in denen es bei Ford endlich wieder vorangeht, der Slogan abgeschafft wurde: "Ford. Die tun was." Zeit zum "Umdenken" eben...











