archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
Abhilfe: Verschiedene Werkzeuge und Abdeckungen auf dem Markt
Vereiste Autoscheiben: Nicht auf die Heizung verlassen
Scheckkarten, Parkscheiben oder Fahrzeugschein-Etuis. In der Not, die gelegentlich die Form zugefrorener Scheiben annimmt, werden Autofahrer erfinderisch. Danner merkt an: "Wer einmal mit solch einem Hilfsmittel eine Scheibe freikratzen musste, wird sich aber schnell nach professionellem Handwerkszeug umsehen." Und da ist die Auswahl groß. Sprays, die Frostschichten vermeiden oder bekämpfen, sowie Eiskratzer sind in großer Vielfalt auf dem Markt. Wer weder Chemie einsetzen noch Zeit ins Freikratzen investieren will, kann sich den Durchblick durch die Frontscheibe auch mit Abdeckungen sichern.
Folie oder Pappe? Peter Langen, Pressesprecher beim Autozubehör-Hersteller APA in Fellbach bei Stuttgart, plädiert natürlich für die Folie aus dem eigenen Hause. Ein Vorteil gegenüber Pappe sei, dasss der "Scheibenschutz" mit speziellen Laschen in die Vordertüren eingeklemmt werden könne. "Das schützt zum einen vor dem Wegfliegen, zum anderen vor Scherzkeksen, die solche Abdeckungen von Autos klauen", so Langen. Außerdem habe die alubeschichtete Folie mit Schaumstoff-Einlage, die im Sommer auch vor Wärme schütze, noch einen Vorzug: Sie kann nicht - wie Pappe - vom Regen aufgeweicht werden. Auch TÜV-Experte Christian Danner sagt: "Wenn aufgeweichte Pappe an der Scheibe festfriert, dann kann's wirklich extrem lästig werden."
Nicht von Pappe sind jedenfalls die Gefahren bei einer Autofahrt mit zugefrorenen Scheiben. "Bloß nicht darauf verlassen, dasss es die Heizung unterwegs schon richten wird", warnt Danner. Dann lieber noch mit Scheckkarte, Parkscheibe oder Fahrzeugschein-Etui arbeiten ...











