archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
»Scratch Shield iPhone Case« mit speziellem Autolack heilt Kratzer automatisch
Nissan: iPhone-Case mit Selbstheilungskräften
![]() | |
| Kratzer heilen selbst: | Nissan |
| iPhone-Case von Nissan | |
Der "Scratch Shield Lack" wurde 2005 von Nissan in Zusammenarbeit mit der Universität Tokio und Advanced Softmaterials Inc. entwickelt. Er wird bereits bei den Modellen Nissan Murano, 370Z und X-TRAIL sowie den Fahrzeugen der Edeltochter Infiniti eingesetzt. Nun wird sie erstmals in Europa an einem Produkt außerhalb des Automobilbereichs getestet.
Das iPhone-Case ist aus ABS-Plastik hergestellt, einem Werkstoff, der in der Automobilindustrie häufig eingesetzt wird. ABS-Plastik ist weniger elastisch und robuster als andere Plastikarten. Die äußere Farbschicht besteht aus Polyrotaxan, dessen chemische Struktur in der Lage ist, Schönheitsfehler im Lack selbst zu beheben. Bei Nissan heißt es, kleine Kratzer heilten in etwa einer Stunde heilen, bei tieferen Kratzern könne der Prozess bis zu einer Woche dauern.
Die ersten 100 Prototypen des Nissan Scratch Shield iPhone Case werden in diesen Tagen im Rahmen einer in Kooperation mit Ministry of Sound ausgerichteten Race-Party in Dubai ausgegeben, wo der Nissan Juke-R, die Mischung aus Crossover-Kleinwagen und Hochleistungssportwagen, vorgestellt wird. Die Markteinführung sei noch für dieses Jahr geplant; Voraussetzung sei eine entsprechende Nachfrage, heißt es.
Einen Nachteil solcher Schutzhüllen kann aber auch Nissan nicht ausräumen: Das so auf Design bedachte iPhone wird durch den "Bumper" sowohl größer als auch optisch unvorteilhafter. Es schützt das Smartphone, damit es nach Ende der Nutzungszeit noch gut verkaufbar ist; während dieser kann der Nutzer das Design jedoch nicht recht genießen, weil das Case den Edelstahl-Rahmen verdeckt. Puristen dürften weiterhin nur auf Schutzfolien setzen.












