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Kleinstwagen zeigt sein drittes Gesicht
Facelift Toyota Aygo: Der schwarze Schlund
Kennzeichen des bereits zweiten Facelifts ist im Wesentlichen der deutlich vergrößerte Lufteinlass in der Frontschürze, ein mächtig wirkendes, schwarzes Konstrukt, das im unteren äußeren Bereich zwei horizontale LED-Tagfahrlichter aufnimmt; dies allerdings nicht im Basismodell. Die ebenfalls optionalen Nebelscheinwerfer sind weit außen platziert und nun nicht mehr in einen Wabeneinsatz integriert. Weitere Neuerungen gibt es nicht, sieht man einmal von den Außenlacken "inferno-orange metallic" (Fotostrecke) und "bronzebraun mica-metallic" ab.
Im Topmodell Aygo Connect (ersetzt "Edition") sind dunkel getöntes Glas ab der B-Säule und Lederbezüge für das neu gestaltete Lenkrad und Schalthebel serienmäßig. Die Zierringe um Drehzahlmesser, Tachometer, Luftdüsen und Lautsprecher sind je nach Ausstattung in grau, schwarz oder orange ausgeführt.
Der 68 PS starke Dreizylinder-Benziner wurde wie bei den Schwestermodellen überarbeitet. Er kommt im Aygo allerdings nicht auf 4,3 Liter Verbrauch, sondern auf 4,4 - es sei denn, der Kunde wählt eine erstmals angebotene Eco-Version, die das weitere Zehntel dank Leichtlaufreifen und einem länger übersetzten dritten Gang ermöglicht. In Verbindung mit dem optional erhältlichen automatisierten Schaltgetriebe "MultiMode" stehen jetzt 4,5 Liter im Datenblatt.
Preise liegen noch nicht vor, dürften sich aber am bisherigen Niveau orientieren, mithin bei rund 9.000 Euro beginnen. Toyota hat den Aygo seit der Einführung im Jahr 2005 eigenen Angaben zufolge 580.000 Mal verkauft und steht damit hinter Peugeot (665.000) und Citroën (620.000). In Deutschland dagegen steht der Aygo im Jahr 2011 mit rund 12.200 Neuzulassungen vor den französischen Schwestermodellen C1 (9.100) und 107 (5.200).












