archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
Alle Zahlen und Tendenzen in der Übersicht / Mit Herstellerwertung
Marktbericht Mai 2011: Wonnemonat
Vor allem die Nachfrage nach großen Fahrzeugen war auffallend. Die höchsten Zugewinne gab es in der Oberklasse (+69,0 %), bei den Geländewagen (+53,2 %) und den Großraum-Vans (+50,2 %). Das Mini-Segment lag dagegen knapp unter Vorjahresniveau. Die Kompaktklasse machte "nur" ein Plus von 8,8 Prozent. Während der Privatanteil gegenüber April um 1,7 Prozentpunkte auf 42,2 Prozent sank, stieg der Dieselanteil um 0,5 Prozentpunkte auf 47,2 Prozent an. Im Mai wurden 240 Elektro- und 890 Hybrid-Pkw neu zugelassen. Der durchschnittliche CO2-Wert lag bei 147,4 g/km (April: 148,5).
Nach den ersten fünf Monaten des Jahres stehen knapp 1,57 Millionen Kfz, darunter 1,33 Mio. Pkw, und weitere gut 116.000 Anhänger in der Bilanz, entsprechend einem Plus von 14,2, 13,1 und 16,9 Prozent. Die niedrigsten Zuwächse ermittelten die Statistiker für Busse und Motorräder, die höchsten für Sattelzugmaschinen.
Bezogen auf die deutschen Hersteller musste im Mai lediglich Mercedes ein kleines Minus gegenüber dem Vorjahresmonat hinnehmen, alle anderen Marken verzeichneten deutlich zweistellige Zuwächse. An der Spitze stehen insoweit Porsche (+ 44,5 %) und Opel (+ 36,1 %). Bei den Importeuren steht Skoda mit gut 14.200 Einheiten vor dem Seriensieger Renault. Peugeot folgt erst nach Fiat auf Rang 4. Die japanischen Marken Honda (-37,7 %) und Mazda (-19,9 %) lagen deutlich hinter dem Vorjahresergebnis, während vor allem Mitsubishi und Nissan viel Boden gutmachten. Schlecht lief es sonst im Wesentlichen nur für Jaguar, Subaru und die Dauer-Sorgenkinder Lancia, Chrysler/Jeep/Dodge, Daihatsu und Saab.
Der Gebrauchtmarkt gestaltete sich ebenfalls überwiegend positiv. Rund 722.000 Kfz und 33.000 Kfz-Anhänger wechselten im Mai den Besitzer. Bei den Pkw gab es mit 615.388 Umschreibungen ein Plus von 13,8 Prozent. Der Motorradmarkt machte mit 27,1 Prozent eine deutliche Aufwärtsbewegung. Bei den Nutzfahrzeugen waren überwiegend leichte Zunahmen zu beobachten; die Sattelzugmaschinen lagen jedoch 21,4 Prozent unter Vorjahresniveau.
Weitere Daten und Tendenzen entnehmen Sie bitte den verlinkten Übersichten.











