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VCD-Städtecheck gibt Überblick über Tendenzen und Verunglücktenquote
Uneinheitliche Unfallentwicklung in den Großstädten
2009 verunglückten durchschnittlich rund 1.100 Menschen pro Tag im Straßenverkehr. "In vielen Städten ist die reale Verkehrssituation nicht so sicher, wie die bundesweite Statistik suggeriert", sagt VCD-Bundesgeschäftsführerin Kerstin Haarmann. Doch auch in Großstädten sei es machbar, die Zahl der Verkehrstoten auf null zu senken. Das zeigten Pforzheim, Trier und Reutlingen: Dort ist 2009 kein Mensch im Straßenverkehr tödlich verunglückt. Allerdings habe es keine der 81 untersuchten Städte in den vergangenen fünf Jahren geschafft, die Zahl der Verunglückten konstant zu verringern. Lediglich elf Städte konnten die Zahlen bis auf eine Abweichung in den letzten fünf Jahren senken.
Wie sicher der Straßenverkehr in einer Stadt sei, hänge vom Engagement der Kommunen, aber auch von Kriterien wie Größe, Einwohnerzahl, Stadtstruktur, Verkehrsmittelverteilung, Pendlerzahl, dem Anteil an Hauptverkehrsstraßen, dem Geschwindigkeitsniveau oder der Verkehrsüberwachung ab, so VCD-Verkehrssicherheitsreferentin Anja Hänel.
Neben der Tendenz bei den Verunglückten (Verletzte und Getötete) ist beim Vergleich von Städten auch die tatsächliche Höhe dieser Zahl zu berücksichtigen. Die Grafik zeigt beide Kennwerte für alle deutschen Großstädte. Ein Hintergrundpapier zum Städtecheck mit weiteren Daten, Angaben zur Methodik und Beispielen aus einzelnen Städten kann auf der VCD-Website heruntergeladen werden.












