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Verkauf der Limousine in Deutschland fraglich
VW zeigt Polo Stufenheck aus und für Russland
Zum ersten Mal in der Geschichte der Marke sei ein Fahrzeug unter Berücksichtigung der besonderen Klima- und Straßenbedingungen speziell für den russischen Markt entwickelt worden, hieß es. So hat VW die teilweise schlechten Straßenzustände beachtet und eine speziell abgestimmte Radaufhängung verwendet. Außerdem lag besonderes Augenmerk auf der schwankenden Kraftstoffqualität. Für die Außenfarben kommen besonders widerstandsfähige Lacke zum Einsatz.
Auch die Sicherheitsausrüstung wurde den russischen Standards angepasst. So sind im Basismodell nur zwei Airbags vorhanden. ABS ist erst in der mittleren Ausstattungslinie serienmäßig. In der Topversion "Highline" gibt es zusätzliche Sicherheitssysteme wie ESP und Seitenairbags. Diese seien normalerweise in Fahrzeugen dieser Klasse nicht verfügbar, so VW. Gemeint ist natürlich der russische Markt.
Die Polo-Limousine entspreche in jeglicher Hinsicht den weltweiten Qualitätsstandards von Volkswagen, sagte VW-Russland-Chef Frank Wittemann bei der Premiere vor 200 geladenen Gästen. Für deutsche Ohren lässt vor allem der Preis aufhorchen: Gut 10.000 Euro soll das Basismodell kosten.
Das wäre hierzulande mit angepasster Ausstattung nicht zu schaffen. Ob der Verkauf in Deutschland überhaupt geplant ist, lässt VW einstweilen offen. Dass es die Wolfsburger mit dem Rucksack-Polo bisher immer wieder probiert haben (siehe Fotostrecke), spricht dafür - dass sie nie erfolgreich damit waren, dagegen.












